„Gegenwind formt den Charakter“

Verfasst am 26.07.2012


Die Politik will sie fördern, Umweltschützer bewerben und Autofahrer am liebsten für immer verbannen – die Fahrradfahrer. Während in anderen Ländern das Fahrradfahren längst Usus ist und zum Stadtbild gehört, ist bei uns der Boom noch nicht so recht angekommen. Vielleicht liegt das am bequemen Wesen der Österreicher, die bisher noch immer am liebsten mit dem Auto oder öffentlichen Verkehrsmittel zur Arbeit fahren. Dem versucht nun das E-Bike entgegenzuwirken und erleichtert das Treten deutlich.

Quelle: istocksphoto

Das E-Bike sieht dabei auf den ersten Blick wie ein gewöhnliches Fahrrad aus, hat aber im Gegensatz zum gewöhnlichen Drahtesel irgendwo einen Motor und einen Akku versteckt. Dieser fährt nicht von alleine, greift aber beim Treten spürbar unter die Arme. Das zahlt sich bei hügeligen Strecken aus, die man mit dem E-Bike spielend leicht hinter sich lässt. Im Stadtverkehr ist der Zeitgewinn jedoch nur relativ gering, da Ampeln immer wieder zum Bremsen und zum Absteigen zwingen.

Teurer Spaß
Der Fun-Faktor bleibt aber dennoch gegeben – dieser ist jedoch nicht gerade billig. So kostet ein wirklich vernünftiges E-Bike um die 2000 EUR! Um das Geld könnte man sich auch etwa 50 Kilogramm Schokolade, 100 Kinokarten und 700 Songs auf iTunes anschaffen. Das Nachrüsten des alten Fahrrads ist zwar ebenfalls möglich, jedoch meistens genauso teuer. Denn um sicherzugehen, dass es auch wirklich für einen Umbau geeignet ist, muss davor ein relativ teurer Belastungstest durchgeführt werden. Dazu kommen noch die Arbeitszeit des Umbaus und die Teile selbst. Bevor man also Zeit und Geld in das Projekt „Umbau“ steckt, sollte man eher direkt zu einem neuen Exemplar greifen.

E-Bikes versichern
Auch wenn Laien den Unterschied zwischen Fahrrad und E-Bike oft nicht gleich erkennen, werden Diebe von den sichtbaren Motoren angezogen. Damit die Investition durch einen Diebstahl nicht komplett verloren geht, gibt es für E-Bikes natürlich auch Versicherungen. Die haben oftmals eine Haftpflicht-Versicherung inkludiert und schützen damit auch bei verursachten Schäden bei Dritten – dies erhöht jedoch natürlich die Versicherungsprämie. Aufpassen sollte man unbedingt mit dem Tempo. Auch wenn sich manche vielleicht wie auf einem Moped fühlen – es ist keins und man darf nur maximal 25 km/h fahren. Ähnliche Varianten, die mehr als 25 km/h fahren können, benötigen schon ein eigenes Kennzeichen und sind somit mit einem Moped zu vergleichen und auch als solches zu versichern.

Wer also schon länger aufs Rad umsteigen wollte, einem das aber zu uncool oder zu anstrengend war und ein wenig auf der hohen Kante hat, sollte beim E-Bike zugreifen und anschließend natürlich auf durchblicker.at noch die passende Versicherung finden.

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