Sommerzeit – Grillerzeit!

Verfasst am 24.07.2012


Steak, Spieße, Ripperl und Zucchinis landen jeden Sommer in Massen auf Österreichs Grillern. Denn nichts wird so stark mit Sommer, kühlen Getränke und Freunden assoziiert wie das Grillerlebnis. Doch welcher Griller eignet sich für welchen Zweck? Und was darf man eigentlich? Wir haben für euch wichtige Informationen zusammengetragen.

Grillen mit der Familie

Der Klassiker
„Nur ein Holzkohle-Grill, ist ein echter Grill“ - derartige Sprüche liest man öfter, wenn man in den diversen Grillforen stöbert. Denn diese Form des Grillens garantiert den so beliebten rauchigen Geschmack, der einem das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt. Jedoch birgt er vor allem bei falscher Handhabung auch die größten Risiken, denn durch Holzkohle und Grillanzünder können krebserregende Stoffe ins Essen gelangen. Wer also gerade aufgrund des rauchigen Geschmacks über eine Grillanschaffung nachdenkt, sollte hier zugreifen und sich vorher beim Verkaufspersonal oder im Internet bezüglich der richtigen Anwendung informieren.

Der Allrounder
Leichtere Reinigung, kürzere Startzeit, kein Krebsrisiko und niedrigere laufende Kosten im Vergleich zum Holzkohle-Grill – der Gasgrill. Während er in Amerika und Australien schon längst den Markt erobert hat, fristet er bei uns doch noch ein wenig ein Schattendasein. Das mag an dem höheren Anschaffungspreis, oder der Vorliebe zum „rauchigen“ Holzkohle-Grill liegen. Jedoch ist der Gasgrill bei häufigem Betrieb aufgrund der niedrigeren laufenden Kosten oftmals im Endeffekt günstiger und selbst der rauchige Geschmack kann mittels präparierten Holzchips hinzugefügt werden. Wer sich also vor dem Gasgebrauch nicht fürchtet und auch mal gesünder Fleisch brutzeln möchte, sollte einen Blick auf den Gasgrill werfen.

Der Gesunde
„Große Pfanne! Herd mit Deckel! Waschlappen-Grill“ - die Elektrovariante ist nicht gerade populär unter den Grillern. Vor allem unter jenen, die selbst noch nie einen vernünftigen Elektrogrill benutzt haben und dabei automatisch an die kleinen Tisch-Varianten denken. Doch längst gibt es auch welche, die den Namen „Grill“ wirklich verdienen. Dabei grillt er am gesündesten, hat niedrige laufende Kosten, darf im Gegensatz zu den anderen Varianten auf fast allen Balkonen genutzt werden und verursacht so gut wie keine Rauch- und Geruchsbelästigung. Doch im Moment ist ein vernünftiger Elektrogrill relativ teuer und sollte demnach in erster Linie bei Balkonnutzung in Erwägung gezogen werden.

Versicherung
Ob es nun die Hausverwaltung erlaubt oder nicht – die Versicherung steigt nicht aus, wenn am Balkon mit Holzkohle gegrillt wird. Natürlich nur, sofern keine fahrlässigen Entscheidungen getroffen werden (ein ganzes Spanferkel sollte besser nicht auf einem 4m²-Balkon gegrillt werden). Wenn also auf irgendeine Art Brandschäden entstehen, greift die Haushaltsversicherung. Jedoch gilt dies nicht immer auch für Sengschäden, denn die sind im Vergleich zu Feuerschäden nicht bei allen Versicherungen gedeckt! Wenn also die eigene Haushaltsversicherung Sengschäden nicht beinhaltet und beispielsweise ein Stück heiße Kohle auf die Garten- oder Balkonmöbel fällt, muss man den Schaden selbst berappen.

Egal ob Holzkohle-, Gas- oder Elektrogrill – Grillen gehört zum Sommer wie der Badebesuch oder der Eisgenuss. Wer sich noch immer nicht bezüglich des richtigen Typs sicher ist, kann sich im Internet oder beim jeweiligen Verkaufspersonal zusätzlich beraten lassen. Also dann... lasst es Grillen!

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