Kontogebühren: Bis zu 245 Euro einsparen bei Gehalts- und Girokonten

Verfasst am 17.08.2016


Nicht nur am Bankomaten können Gebühren anfallen, auch bei Gehalts- und Girokonten kann es zu bösen Überraschungen kommen. Ein genauer Blick auf die Tarife zeigt: Bis zu 245 Euro im Jahr lassen sich durch den Vergleich der Angebote einsparen!

Kontogebühren

Seit kurzem werden bei den Bankomaten des Betreibers Euronet Gebühren bei der Bargeld-Behebung verrechnet – damit ist die US-Firma Erster am heimischen Markt. Doch unerwünschte Zusatzkosten verstecken sich nicht nur beim Geldautomaten, sondern können auch bei normalen Gehalts- und Girokonten anfallen.

Kontogebühren nicht nur für Kontoführung

Das sind keineswegs nur Kontoführungsgebühren – auch bei der Inanspruchnahme von Kontoleistungen können Kosten entstehen. Dazu zählen Transaktionen wie Überweisungen und Barabhebungen sowie Gebühren für Kontoüberziehung oder die Möglichkeit der Filialnutzung.

Die Kosten eines Girokontos sind also einerseits vom Nutzungsverhalten und den damit anfallenden Gebühren abhängig, andererseits wirken sich auch die Höhe der Eingänge und Überziehungsgewohnheiten auf die Jahreskosten aus.

Jährliches Sparpotenzial von bis zu 245 Euro

Ein genauer Blick auf die einzelnen Tarife zeigt, dass die Jahresgebühren oder -erträge je nach Nutzung zwischen -188,53 und +63,55 Euro schwanken können! Sogar bei Konten mit gratis Kontoführung können Einzelgebühren bei Leistungen wie Bankomatbehebung oder SB-Zone entstehen.

Deshalb sollte vor dem Abschluss eines Kontovertrags das eigene Nutzungsverhalten analysiert werden und die Angebote darauf basierend verglichen werden. Wir haben für Sie vier Nutzertypen und 20 Kontopakete genau unter die Lupe genommen (monatlicher Geldeingang von 1.500 Euro bei maximaler Überziehung von 500 Euro):

Wenig-Nutzer (121 Transaktionen pro Jahr/ rd. 10 pro Monat):

Viel-Nutzer (366 Transaktionen pro Jahr/ rd. 31 pro Monat):

Wichtige Tipps zur Kontowahl

Die Vergleiche zeigen: Die Unterschiede bei den Gebühren für Giro- und Gehaltskonten sind gewaltig! Und selbst bei Konten mit kostenloser Kontoführung entstehen oft zusätzliche Kosten.

Bei der Wahl des Kontos gilt es also Folgendes zu beachten: Finden Sie zuerst heraus welcher Nutzertyp Sie sind. Stellen Sie sich dafür folgende Fragen: Wie viele Daueraufträge und Lastschriften habe ich im Monat, wie oft behebe ich Geld am Automaten und wie oft zahle ich mit Karte? Brauche ich zusätzlich eine Kreditkarte und wenn ja, fallen dafür Extrakosten an?

Auch die Frage nach der Filialnutzung sollten Sie sich stellen, denn nicht alle Anbieter haben flächendeckend Standorte in ganz Österreich. Hier sollten Sie daran denken, dass in der Filiale häufig höhere Gebühren für Transaktionen verrechnet werden als online.

Beim Vergleich sollten Sie dann einen besonderen Blick darauf werfen, was in der Kontoführung inkludiert ist und wofür mögliche Zusatzkosten verrechnet werden. Überprüfen Sie zusätzlich den maximalen Saldo bzw. Überziehungsrahmen – bei manchen Banken entfällt beispielsweise die Kontoführungsgebühr, wenn man über einen gewissen Zeitraum über einen bestimmten Betrag im Plus ist.

Auch wenn es nicht einfach klingt, probieren Sie es aus! Am einfachsten erledigen Sie den Kontovergleich mit dem Vergleichsrechner für Girokonten - damit können Sie die Angebote mit wenigen Klicks online vergleichen und so das beste Angebot für Ihre Bedürfnisse finden. Foto: shutterstock.com

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