Auto-Pickerl heuer noch teurer – So können Sie trotzdem sparen!

Verfasst am 10.08.2017


Immer wieder dasselbe: Das Auto-Pickerl ist abgelaufen, also auf in die Werkstatt und für die Überprüfung bezahlen. Aber dieses Jahr ist das sogar noch teurer als im Vorjahr – beachten Sie deshalb diese Tipps, damit das Pickerl und anfallende Reparaturen nicht mehr kosten als nötig!

Auto-Pickerl

Höhere Kosten beim Auto-Pickerl als im Vorjahr

Wer nach der Pickerl-Überprüfung zur Kasse gebeten wird, könnte sich wundern: Das Pickerl ist im Jahresvergleich um durchschnittlich rund 3,2 Prozent teurer geworden. Damit kostet es mittlerweile bis zu 104 Euro, abhängig von Automarke und Werkstatt – das ergab eine Untersuchung der Arbeiterkammer in 38 Wiener Kfz-Werkstätten und 2 Autofahrerclubs.

Preisunterschiede von bis zu 59 Euro bei Werkstätten

Was die Erhebung auch ergab: Enorme Preisunterschiede zwischen den verschiedenen Wiener Werkstätten! Die Pickerl-Überprüfung kostet nämlich zwischen rund 45 und 104 Euro, das ist ein Unterschied von bis zu 59 Euro, also 131 Prozent! Abhängig ist der Preis von Automarke und Werkstatt, ein Vergleich der Werkstätten lohnt sich also.

Was sich außerdem bezahlt macht: Nachfragen! In manchen Werkstätten ist die Pickerl-Überprüfung nämlich günstiger oder sogar gratis, wenn gleichzeitig ein Service durchgeführt wird.

Autofahrerclubs im Schnitt günstiger

Mitglieder von Autofahrerclubs müssen für’s Auto-Pickerl meist weniger bezahlen, so kostet die Überprüfung beim ÖAMTC nur knapp 40 Euro, beim ARBÖ sind es rund 48 Euro.

Im Vergleich dazu bezahlen Dieselfahrer in Werkstätten im Schnitt rund 66 Euro während jene mit Benzinauto rund 64 Euro bezahlen. Die Mitgliedschaft im Autofahrerclub ausnutzen, macht also durchaus Sinn und erspart zusätzlich den Vergleich der Werkstätten.

Auch bei Reparaturen lässt es sich sparen

Auch Autoreparaturen sind dieses Jahr teurer geworden, gegenüber dem Vorjahr sind die Preise im Schnitt um 2,3 bis 5,5 Prozent gestiegen.

Aber nicht nur die Stundensätze für Lackierer, Sprengler und Mechaniker sind hoch, sondern auch die Preisunterschiede: Eine Stunde kostet je nach Schaden und Autotyp zwischen 87 und 250 Euro - so groß ist die Bandbreite beim Mechaniker. Beim Spengler sind es 130 bis 203 Euro und beim Lackierer 135 bis 203 Euro. Gerade bei zeitaufwändigen Reparaturen zahlt es sich also besonders aus die Werkstätten zu vergleichen!

Versicherungsschutz im Schadensfall nutzen

Besonders hohe Reparaturkosten sind oft die Folge eines Schadensfalls! Lassen Sie Ihr Auto deshalb ausreichend versichern, um sich vor solchen Belastungen zu schützen. Sind Sie bereits angemessen versichert, sollten Sie mindestens alle zwei bis drei Jahre überprüfen, ob Sie nicht zu viel für Ihre Versicherung bezahlen.

Die Preise und Konditionen verschiedener Anbieter können Sie auf durchblicker.at/autoversicherung vergleichen. Haben Sie ein passendes Angebot gefunden, können Sie dieses direkt abschließen bzw. Ihren Versicherer wechseln. So können Sie bis zu 700 Euro im Jahr sparen! Also egal ob Pickerl, Reparaturen oder Versicherungen – vergleichen macht sich immer bezahlt! Foto: shutterstock.com

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Kommentare


Anna am 29.09.2017

Gute Tipps - bei der Wahl der Werkstatt kann man viel falsch machen. Wenn man sich jedoch an eine seriöse Werkstatt wendet und selbst aufpasst, muss es nicht unbedingt Unsummen kosten.


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