Samsung Galaxy F: Neue Details zu Release & Preis des faltbaren Smartphones

Verfasst am 13.11.2018


Nachdem das faltbare Smartphone Samsung Galaxy F kürzlich auf der Samsung Developers Conference präsentiert wurde, sind nun Details zum Release und Preis durchgesickert. Wir verraten Ihnen außerdem wie das Galaxy F aussieht, was es kann und noch mehr Spannendes zum Thema!

Samsung's foldable display in action! #SamsungMobile #SDC18

Gepostet von SamMobile am Mittwoch, 7. November 2018

Es ist eine Mischung aus Samsung Galaxy S9 und Tab 4, hat 7,4 Zoll Bilddiagonale, lässt sich wie ein Buch zusammenklappen und hat in diesem Zustand ein Display an der Außenseite. Das unter dem Decknamen Samsung Galaxy X entwickelte faltbare Smartphone des südkoreanischen Elektronikriesen wurde der Weltöffentlichkeit präsentiert. Nun soll es wohl aber doch unter dem Namen Samsung Galaxy F (für „Foldable“) erscheinen.

Auf der Samsung Developers Conference (SDC) in San Francisco sprach Justin Denison, Senior Vice President der Mobilen Produktsparte von Samsung, vom „neu gedachten Smartphone“. Dann zog er den Prototyp aus der Innentasche seines Sakkos und entfaltete ihn unter Beifall auf der Bühne.

„Infinity Flex Display“ als Basis für faltbare Geräte

Das Display wurde als „Infinity Flex“ Display vorgestellt und wird, ähnlich einem Taschenbuch, vertikal mittig gefaltet. Samsung hat dafür eigens einen flexiblen Kunststoff entwickelt, der die bisher für den Displayschutz eingesetzten Materialien ersetzen soll.

Vizepräsident und Smartphone-Chef DJ Koh hat in jüngsten Kommentaren übrigens angedeutet, dass das faltbare Smartphone nur das erste Produkt einer Serie an ähnlichen Geräten sein wird. Der südkoreanische Technikriese hat die Arbeit an faltbaren Laptops angekündigt. Spekuliert wird darüber hinaus über die Entwicklung faltbarer Tablets. Immerhin stellt das Samsung Galaxy F mit seiner Bildschirmdiagonale von 7,4 Zoll bereits ein faltbares Phablet (eine Mischung aus Smartphone und Tablet) dar. Dass das Smartphone aktuell noch ein wenig blockartig aussieht, liegt laut Denison übrigens daran, dass einige Designelemente noch versteckt würden.

Bis zu 3 Apps gleichzeitig

Samsung verspricht, dass auf dem ausgeklappten Display bis zu drei Apps gleichzeitig verwendet werden können. Im gezeigten Produktvideo ließen sich diese wie Fenster auf einem PC oder Laptop verschieben und aufteilen.

Beim Aufklappen soll darüber hinaus ein nahtloser Übergang der Apps von der kleineren auf die größere Anzeige erfolgen. Damit das reibungslos funktioniert, arbeitet Samsung eng mit Google zusammen, der entsprechende Programmschnittstellen künftig in sein mobiles Betriebssystem einbauen wird.

Preis von bis zu 1.800 Dollar & Release im März

Über den Releasetermin wurde auf der SDC noch nichts bekannt gegeben – nun sind aber Details durchgesickert, in denen von März 2019 die Rede ist. Die Massenproduktion des Samsung Galaxy F soll somit in den nächsten Monaten starten.

Was das innovative Highend Smartphone kosten soll? Angeblich bis zu 1.800 Dollar. Damit würde es sogar den hohen Preis des iPhone XS Max in den Schatten stellen.

Royole Flexpai: Weltpremiere mit Macken

Außerdem wäre das Samsung Galaxy F damit teurer als das Royolo FlexPai, das laut Presseaussendung des kalifornischen Herstellers das erste "im Handel erhältliche zusammenfaltbare Smartphone mit flexiblem Display" ist. Das 7,8 Zoll große Display lasse sich in der Mitte um 180 Grad falten.

Während erste Testberichte das Gerät trotz Softwareproblemen als funktionstüchtig bewerten, wird anderorts bemängelt, dass das Gerät doch recht groß und unhandlich wirke. Das Gerät ähnle eher einem Tablet-Smartphone-Hybrid, heißt es. Außerdem ist man sich nicht sicher, wie stabil der Faltmechanismus ist. Laut Hersteller könne der Bildschirm mindestens 200.000 Mal gefaltet werden. Was dann passiert, wurde nicht genauer ausgeführt. Vielleicht hat Samsung deshalb extra auf der SDC betont, dass Galaxy F könne „hunderttausende Male gefaltet werden“. Aktuell ist das FlexPai nur in China erhältlich und kostet umgerechnet etwa 1140 Euro.

Mit bequemen Online-Vergleich zum günstigsten Angebot

Selbst bei solch hohen Smartphone-Preisen bieten Mobilfunker meist Vertragspakete mit Smartphones „ab 0 Euro“. Der Gerätepreis wird hier über eine höhere Tarifgebühr meist im Zuge einer Mindestvertragslaufzeit abgerechnet. In vielen Fällen ist es aber günstiger, ein ungebundenes Gerät mit einem SIM-Only-Tarif zu kombinieren.

Ob ein Vertragsangebot oder freies Gerät mit SIM-Only Tarif günstiger ist, lässt sich aber nicht pauschal beantworten, denn besonders zum Marktstart neuer Flaggschiff-Smartphones sind die Mobilfunker schon mit attraktiven Angeboten aufgefallen. Wer ein neues Handy möchte, sollte sich deshalb immer selbst ein aktuelles Bild im Mobilfunk-Vergleich machen. Hier können Sie die Preise für Handys mit und ohne Vertrag tagesaktuell vergleichen – so finden Sie bequem heraus, wie Sie am günstigsten zu Ihrem Wunschhandy und einem passenden Tarif für Ihren Bedarf kommen!


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