T-Mobile und UPC ab 2019 unter Marke „T“

Verfasst am 03.08.2018


Der Kauf von UPC durch den Mobilfunker T-Mobile wurde mit 1. August vollzogen, nachdem er bereits von der Europäischen Kommission genehmigt wurde. Was das für die Kundinnen und Kunden sowie den Wettbewerb am Markt bedeutet, erfahren Sie hier!

UPC T-Mobile
Foto: GaudiLab/shutterstock.com

Seit 1. August ist UPC Teil von T-Mobile. Sichtbar wird dieser Zusammenschluss aber erst im Frühjahr 2019 unter der gemeinsamen Marke „T“ – UPC und T-Mobile wird es damit als Marken nicht mehr geben. Die Diskont-Tochter tele.ring wird aber vorerst von der Übernahme unberührt bleiben.

Keine Nachteile durch UPC-Übernahme

Der Hintergrund: Bereits Ende 2017 kündigte T-Mobile den Kauf von UPC mit einem Wert von 1,9 Milliarden Euro an. Die Europäische Kommission hatte die Übernahme nach EU-Fusionskontrollverordnung ohne Auflagen genehmigt. Laut der Kommission sei die Übernahme unbedenklich, da ihre Tätigkeiten sich vor allem ergänzen. UPC hat sein Kerngeschäft in der Festnetztelekommunikation, während T-Mobile hauptsächlich in der Mobiltelekommunikation tätig ist. Zudem unterscheiden sich ihre Internet-Produkte stark voneinander, was die Auswirkungen der Fusion laut der Kommission einschränken soll.

Gemeinsam haben die beiden Unternehmen laut Zahlen aus 2017 nun aber immerhin rund 2.500 Mitarbeiter (1.000 davon von UPC) und 7,2 Millionen Anschlüsse in den Bereichen mobiler und fixer Internetzugang, Telefonie, TV-, Video- und Unterhaltungsangebote.

Ausbau von Netzgeschwindigkeit und Angebot

Mit der Übernahme hat sich T-Mobile einen Technologievorsprung gesichert, der lange anhalten soll. Bis 2021 wollen sie 2 Millionen Haushalte mit Glasfasernetz ausstatten – derzeit sind es etwa 1,4 Millionen. Dadurch sollen Kundinnen und Kunden mit Gigabit-Geschwindigkeit surfen können.

Im Mobilfunk beschleunigt T-Mobile das eigene LTE-Netz auf den baldigen Kommunikationsstandard 5G. Auch digitales Entertainment soll durch den Kauf von UPC zu einem zentralen Bestandteil des Angebots werden und in Kooperation mit der Horizon-Plattform digitale Unterhaltung auf jedem Gerät bieten.

So möchte T-Mobile mit dem neuen Unternehmen der führende Breitbandanbieter des digitalen Österreichs werden. Bisher ist A1 der Marktführer und bietet als einziger Kombipakete mit Festnetz und Mobilfunk an. Die Europäische Kommission erwartet nach dem Zusammenschluss weiterhin einen Wettkampf mit den Konkurrenten A1 Telekom Austria und Hutchison Drei Austria.

Für Kundinnen und Kunden bleibt vorerst alles gleich

Für bestehende Kundinnen und Kunden von T-Mobile sowie UPC ändert sich laut T-Mobile zunächst nichts. Sie bleiben vertraglich bei ihrem Anbieter und haben somit auch kein außerordentliches Kündigungsrecht. Mit Preiserhöhungen sei aktuell ebenso nicht zu rechnen.

Erst für 2019 plant T-Mobile gemeinsame Bündel-Angebote sowohl für die eigenen als auch für tele.ring-Kundinnen und -Kunden. Außerdem möchte man mit hohen Internet-Geschwindigkeiten und TV-Angeboten weitere für sich gewinnen. Zudem soll UPC, welches bisher mit den Mobilfunkangeboten im Netz von 3 war, auf das T-Mobile-Netz umgesiedelt werden. Bis dahin werden aber beide Marken, ihr jeweiliger Kundenservice und ihre Shops unverändert weitergeführt.

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