Wichtige News aus der Mobilfunkwelt: Angebote, 5G, Auslandstelefonie & mehr

Verfasst am 30.04.2019


Neues bringt der Frühling – von Angeboten über Vergünstigungen bei Auslandstelefonaten bis hin zur Mobilfunkfrequenz 5G. Es gibt wieder viele Neuigkeiten aus der Mobilfunkwelt, das Wichtigste dazu gibt’s hier im Überblick!

Mobilfunk-News
Foto: Igor0077/shutterstock.com

Immer häufiger Einschränkungen oder Sperren bei Roaming

Seit dem Wegfall der Roaminggebühren für Handytarife zahlen Nutzerinnen und Nutzer für Surfen und Telefonieren im EU-Ausland so viel wie im Inland. Immer mehr Mobilfunker schränken Roaming aber mittlerweile ein oder schließen es ganz aus. Eine Auswertung der Arbeiterkammer von 184 Mobilfunktarifen von 25 Anbietern zeigt: Bei 37 Tarifen – das macht rund 20 Prozent des aktuellen Angebots aus – schränken die Anbieter Roaming ein. Bei 9 Tarifen wird Telefonie, Versenden von SMS sowie Internetnutzung außerhalb Österreichs nicht unterstützt, bei 28 Tarifen wird hingegen lediglich die Nutzung von Datenroaming im Ausland eingeschränkt.

Möchten Sie Ihr Handy auch bei Auslandsaufenthalten nutzen? Dann stellen Sie sicher, dass Sie einen Tarif mit Roamingdienst wählen. Aktivieren Sie hierzu in den weiteren Einstellungen des Mobilfunk-Vergleichs die Option "Ausland" und anschließend "Roaming" (für Telefonie und SMS) und/oder "Daten-Roaming" (für mobiles Internet). Damit werden Ihnen nur Angebote angezeigt, bei denen Roaming möglich ist.


Auslandstelefonie in Kürze günstiger

Auslandstelefonie fällt nicht unter die Roaming-Regelung, die seit Juni 2017 für Erleichterung bei Konsumentinnen und Konsumenten gesorgt hat. Bei Roaming fallen Kosten an, wenn man bei einem Auslandsaufenthalt nach Österreich telefoniert oder im Internet surft. Auslandstelefonie betrifft hingegen Telefonate oder SMS von Österreich ins Ausland.

Ab dem 15. Mai 2019 werden nun auch die Kosten für Auslandstelefonie, also Telefonate und SMS ins EU-Ausland, begrenzt. Diese dürfen dann bis zu 19 Cent pro Minute und 6 Cent pro SMS kosten – egal ob über das Festnetz oder das Handy.

Apple Pay in Österreich gestartet

Apple Userinnen und User aufgepasst: Mit iPhone oder Apple Watch können Sie nun an jedem NFC-fähigen Bankomat-Terminal in Österreich kontaktlos bezahlen. Möglich wird das durch Apple Pay, das vorerst von Kundinnen und Kunden der Erste Bank, Sparkassen und N26 genutzt werden kann – weitere heimische Banken sollen aber noch heuer folgen.

Nutzerinnen und Nutzer von Android müssen hierzulande wohl noch länger auf einen solchen Dienst warten, denn das vergleichbare Google Pay ist noch nicht in Österreich verfügbar. Das werde sich wohl auch nicht in absehbarer Zeit ändern, denn für Google Pay gebe es in Österreich derzeit keine konkreten Pläne.

5G Netz Österreich: Erster europaweiter Echtbetrieb

Neben den großen Anbietern A1, Drei und T-Mobile haben in Österreich spusu, LIWEST, die Salzburg AG und Holding Graz 5G-Frequenzen von 3,4 bis 3,8 GHz ersteigert. T-Mobile startete bereits den europaweit ersten Echtbetrieb, der schrittweise ausgebaut werden soll. In Österreich werden nun bereits 200 Kundinnen und Kunden in 17 Gemeinden mit 5G Internet versorgt – ihre Erfahrungen sollen für ein zukünftiges Preismodell bei T-Mobile herangezogen werden.

Mobilfunktarife im 5G-Netz gibt es in Österreich also noch nicht. Wie sich die Tarife preislich bewegen werden, ist auch noch unklar. Laut Experten sei aber zu erwarten, dass 5G-Tarife teurer werden als bisherige. In der Schweiz werden bereits erste 5G-Tarife angeboten, die für die 5G-Option zusätzlich 10 Franken monatlich (8,80 Euro) berechnen. Lohnt sich ein solcher Aufpreis und welche technischen Voraussetzungen gibt es für die Nutzung? Was 5G tatsächlich kann und mehr Wissenswertes zum Thema: Das sollten Sie zum 5G Netz Österreich wissen!

spusu ab 2020 als Netzbetreiber

Der Mobilfunker spusu wird 2020 mit seinem eigenen 5G-Netz starten und damit künftig A1, Drei und T-Mobile als Netzbetreiber Konkurrenz machen. Der Diskont-Anbieter, der aktuell im Netz von Drei eingemietet ist, hat sich bereits in einer Auktion ein Frequenzpaket über 30 MHz für Niederösterreich und das Burgenland gesichert.

Bereits ab 1. Jänner 2020 soll das 5G-Netz des Mobilfunkers starten. Dabei ist vorerst geplant, Angebote für verschiedene Industriegebiete und für mit 3G und LTE unterversorgte Regionen in Niederösterreich und dem Burgenland zu schaffen. Um weiterhin alle Kundinnen und Kunden in Österreich mit Mobilfunk versorgen zu können, ist der Betreiber auf absehbare Zeit aber weiterhin auf Drei oder andere Anbieter angewiesen.

T-Mobile & UPC bald Geschichte – Marke „T“ mit neuen Angeboten

Ein magentafarbenes „T“ wird ab Mai die Marken „T-Mobile“ und „UPC“ von der Bildfläche verschwinden lassen. Damit wird die Übernahme von UPC durch T-Mobile, die Ende 2017 erfolgte, endgültig sichtbar. Die neuen Angebote und der neue Auftritt werden am 6. Mai der Öffentlichkeit vorgestellt.

Bereits im August des Vorjahres war davon die Rede, dass für das Jahr 2019 Bündel-Angebote, hohe Internet-Geschwindigkeiten und attraktive TV-Angebote geplant seien. Zudem solle UPC, welches bisher mit den Mobilfunkangeboten im Netz von 3 war, auf das T-Mobile-Netz umgesiedelt werden. T-Mobile versuche sich also als ein Unternehmen, das Mobilfunk, TV und Festnetz anbietet, neu zu positionieren.

Trotz dieser Fusion ist der österreichische Mobilfunk- und Telekommarkt nach wie vor sehr stark umkämpft. Ein genauer Vergleich der Anbieter lohnt sich also allemal! Im Mobilfunk-Vergleich sowie Internet-Vergleich können Sie einfach Österreichs Anbieter vergleichen und finden bequem einen günstigen Tarif für Ihren Bedarf.

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