Sparen im Internet: Tagesgeld und Festgeld sicher wie Sparbücher

Verfasst am 10.01.2014


Die Einlagensicherung gilt nicht nur für klassische Bankprodukte. Auch für täglich fällige oder fix verzinste Online-Konten bietet sie Schutz



Ebenso risikolos wie bei traditionellen Sparprodukten können Konsumenten ihr Geld auf Festgeld- oder Tagesgeld-Konten im Internet parken. Die verschiedenen Einlagensicherungssysteme, egal ob national oder aus dem Ausland, machen hier keinerlei Unterschiede zwischen online und klassisch. Die offenen Grenzen der EU bringen es mit sich: Dass die Guthaben über einen anderen Staat abgesichert sind ist mittlerweile ganz alltäglich.

100.000 Euro pro Kunde und Bank

Prinzipiell hat die Europäische Union die Einlagensicherungssysteme der Nationalstaaten einheitlich geregelt. Im Zuge der weltweiten Finanzkrise wurde das Absicherungsniveau auf 100.000 Euro pro Person und Bank angehoben. Das heißt, dass jemandem der zwei Mal 100.000 Euro - bei zwei verschiedenen Banken - gespart hat, im Worst Case insgesamt 200.000 Euro ausgezahlt werden. Ob eine Bank als eigenständig gilt, hängt davon ab, ob sie über eine eigene Banklizenz verfügt.

Ausländische Garantien für Einlagen

Wer das Risiko noch weiter minimieren will, kann sein Kapital bewusst auf verschiedene EU-Staaten aufteilen. Es ist also zum Beispiel möglich, einen Teil des Geldes bei einer österreichischen Internet-Bank und den Rest bei einem Online-Geldinstitut mit ausländischer Einlagensicherung anzulegen. Kunden der ING-Diba (1,00 Prozent Zinsen für Tagesgeld) beispielsweise werden im Schadensfall von der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken (EdB) mit bis zu 100.000 Euro abgefunden. Zusätzlich ist die ING-Diba Mitglied des Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken. Die Einlagengarantie erhöht sich dadurch für jeden ING-Diba Bankkunden auf 1,48 Milliarden Euro.

Gastbeitrag von: Stefan Lackner, biallo.at

Foto: momius - Fotolia.com

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