news.at – Probleme bei Krankheit im Ausland

Verfasst am 07.08.2013




Noch immer wird die E-Card nicht überall in Europa problemlos angenommen

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Wer im kommenden Sommerurlaub auf Nummer sicher gehen möchte, für den empfehlen Außenministerium und Sozialversicherungsanstalt nach wie vor eine zusätzliche Reisekrankenversicherung. „Zumindest bei manchen klassischen Urlaubsdestinationen auch innerhalb der EU macht das immer noch Sinn“, bekräftigt Reinhold Baudisch von durchblicker.at.

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Laut aktueller Erhebung des Verbraucherportals ist eine Reisekrankenversicherung, die auch Behandlungskosten und Rücktransport im Krankheitsfall abdeckt, für einen zweiwöchigen Familienurlaub mit Kind in Europa derzeit ab 61 Euro erhältlich, für denselben Urlaub in Übersee ab 88 Euro.

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Die Erfahrung zeigt, dass aufgrund sprachlicher Differenzen gerade in Notsituationen am Urlaubsort nicht immer einwandfrei abgeklärt werden kann, ob ein solcher Vertrag besteht oder nicht. „An vielen abgelegenen Strandorten machen Ärzte mit Urlauber-Praxen gezielt Geschäft mit Urlaubern. Stellt man dann später fest, dass es sich um eine Privatordination oder ein Privatspital gehandelt hat, bleibt man oft auf dem Großteil der Kosten sitzen“, warnt Baudisch. Sollte der Arzt oder das Spital auf Barzahlung bestehen oder die Zusendung eines Erlagscheins in Aussicht stellen, sollte man sich unbedingt eine detaillierte Rechnung ausstellen lassen. „Nur wenn Diagnose und Behandlung klar ersichtlich sind, hat man als Patient Chancen auf einen teilweisen Kostenersatz“, so der durchblicker-Experte.

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