diepresse.com – Strom kann man auch billiger haben

Verfasst am 10.08.2015




161.000 Haushalte kehrten ihrem Stromanbieter im Vorjahr den Rücken, bei Gas waren es knapp 54.000. Obwohl der Tarifwechsel ziemlich unkompliziert ist, lassen viele Österreicher nach wie vor Geld liegen.

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„Die Energieunternehmen werden immer erfinderischer bei der Entwicklung neuer Produkte. Das ist ein gutes Zeichen“, sagt Boltz. „Eine größere Auswahl bringt Vorteile für die Konsumenten und belebt den Wettbewerb.“ Verbraucher können in der Regel zwischen Produkten mit oder ohne Preisgarantie wählen. Auch stehen sogenannte Floater-Tarife zur Auswahl. Diese orientieren sich an den Großhandelspreisen. Floater-Tarife werden im Tarifkalkulator der Behörde angezeigt. Allerdings handelt es sich bei der Kalkulation lediglich um eine Hochrechnung, da die Entwicklung der Preise nicht vorhersehbar ist.

Bei einem Anbieterwechsel locken die meisten Versorger mit Neukundenrabatten, die explizit ausgewiesen werden. Seinen Versorger gegen einen neuen auszutauschen ist unproblematisch, da sich der Anbieter nach Ausfüllen des Vertragsformulars um den Rest (wie die Kündigung des alten Vertrages) kümmert. Mittlerweile hat sich nicht nur die E-Control des Themas angenommen. Auch über die Internetplattform durchblicker.at können sowohl der Strom- als auch der Gaslieferant gewechselt werden. Neu in den Markt eingestiegen ist die französischen Firma Selectra mit der Homepage stromliste.at. Das Unternehmen setzt anders als durchblicker.at auf den telefonischen Kontakt und die Information der Kunden. Im Gegensatz zu den Energieanbietern kann man den lokalen Netzbetreiber jedoch nicht wechseln. Die Netzkosten machen bei Strom und Gas je ein Viertel des Preises aus.


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