Achtung vor Dämmerungseinbrüchen: So schützen Sie Ihre eigenen vier Wände

Verfasst am 03.11.2015


Es wird schon früher dunkel und damit kommt es wieder häufiger zu Einbrüchen! Von Oktober bis März, insbesondere in den frühen Abendstunden zwischen 16 und 21 Uhr, schlagen Einbrecher besonders gerne zu, so das Bundeskriminalamt. Schützen Sie Ihre eigenen vier Wände deshalb mit diesen Tipps und Tricks vor Dämmerungseinbrüchen!


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1) Eigene vier Wände schützen

Einfach, aber wirksam: Verschließen Sie alle Fenster sowie Türen und lassen Sie die Fenster nicht einmal gekippt – auch nicht bei kurzer Abwesenheit! Noch sicherer wird das Ganze aber durch Sicherheitstüren und -fenster!

Wer sich diese allerdings nicht anschaffen möchte, kann auf gute Alternativen zurückgreifen! Die Nachrüstmöglichkeiten reichen von hochwertigen Türsperren über einbruchhemmende Fensterbeschläge und abschließbare Fenstergriffe bis hin zu Sicherheitsfolien. Für jeden ist also etwas Passendes dabei!

2) Hilfsmittel aus dem Weg räumen

Vor allem wer ein Haus hat, sollte darauf achten, dass Leitern und andere Einstieghilfen nicht draußen herumliegen. Aber auch Werkzeuge und andere Hilfsmittel sollten sicher in den Wohnräumen verstaut werden, um es potenziellen Einbrechern nicht noch einfacher zu machen.

3) Alarmanlagen anbringen

Alarmanlagen können einen Einbruch zwar nicht technisch verhindern, aber sie melden ihn und wirken zudem abschreckend! Im Allgemeinen lassen sich Alarmanlagen in zwei Arten einordnen: Fallen- und Außenhautüberwachung.

Bei der Fallenüberwachung werden Bereiche oder Räume des Hauses durch Bewegungsmelder überwacht. Die Außenhautüberwachung gibt hingegen bereits Warnung vor dem Eindringen in die eigenen vier Wände! Dabei wird der Alarm mithilfe von Kontakten aktiviert, wenn Türen oder Fenster aufgebrochen oder eingeschlagen werden. Dadurch kann die Alarmanlage auch zum Einsatz kommen, wenn jemand zu Hause ist.

4) Einbrecher abschrecken

Um Dämmerungseinbrüche vorzubeugen, sollten Einbrecher so gut wie möglich abgeschreckt werden! Ein gutes Mittel dafür ist der Einsatz von Zeitschaltuhren im Eingangsbereich des Wohnraumes und in der Nähe der Terrasse. Außerdem sollten die Einfahrt und der Vorhof ständig beleuchtet sein.

Sind Sie für einen längeren Zeitraum abwesend, helfen unterschiedlich programmierte Zeitschaltuhren, um den Anschein zu erwecken, dass jemand zu Hause ist. Zusätzlich sollte der Briefkasten regelmäßig geleert werden und der Schnee vor dem Haus geräumt werden.

5) Für den Ernstfall absichern

Garantiert abgesichert sind Sie allerdings nur mit einer Haushalts- bzw. Eigenheimversicherung! Die Haushaltsversicherung bietet nicht nur finanziellen Schutz bei Einbrüchen, sondern deckt darüber hinaus Schäden an Objekten wie Möbeln oder Elektrogeräten. Außerdem sind Sie damit gegen Feuer, Glasbruch und Elementarschäden versichert und für den privaten Bereich ist eine Haftpflichtversicherung inkludiert. In der Deckung der Eigenheimversicherung sind außerdem Schäden am Gebäude und an Nebengebäuden enthalten.

Haben Sie bereits eine Haushalts- bzw. Eigenheimversicherung, sollten Sie diese zumindest alle drei Jahre auf Ihren Versicherungsschutz überprüfen. Werden allerdings innerhalb dieses Zeitraumes große Anschaffungen bzw. Umbauarbeiten getätigt, sollten diese sofort gemeldet werden, um die Versicherungssumme anzupassen. Im Laufe einer solchen Überprüfung sollten Sie außerdem die Versicherungsprämien der verschiedenen Anbieter vergleichen! Hierfür gibt es unsere Vergleichsrechner für Haushaltsversicherungen und Eigenheimversicherungen, wo Sie anschließend Ihr Wunschangebot direkt online abschließen können und so bis zu 200 Euro im Jahr sparen!


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Kommentare


Helmut Schüssler am 04.11.2015

Eure Tipps und Vergleichsrechner finde ich immer sehr gut. Vielen Dank. Helmut


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