Geld sparen bei der Mietwohnung – trotz steigender Mietpreise!

Verfasst am 04.08.2017


Die Mietpreise sind wieder gestiegen und das Wohnen wird immer teurer. Trotzdem können Sie bei der Mietwohnung sparen – wir verraten hilfreiche Tipps und Tricks, damit Sie Ihre Fixkosten reduzieren!

Bei der Mietwohnung sparen

Mietpreise stark gestiegen

In den letzten fünf Jahren stiegen die Wohnungsmieten in Österreich inklusive Betriebskosten um insgesamt 14,3 Prozent! Im privaten Mietsektor waren es sogar 15,7 Prozent, bei Genossenschafts- und Gemeindewohnungen hingegen 11,6 Prozent - das ergab eine Erhebung der Statistik Austria.

Gesamte Wohnkosten bei Mietwohnungen doppelt so hoch wie bei Eigentum

Im vergangenen Jahr lag die Monatsmiete (inklusive Betriebskosten) in Österreich bei im Schnitt 7,40 Euro pro Quadratmeter, bei privaten Neuvermietungen sogar bei 9,90 Euro. Insgesamt bezahlen Haushalte in Österreich (Miete und Eigentum) 457 Euro im Monat (Median). Das macht 16 Prozent des Haushaltseinkommens aus, wobei der Wohnkostenanteil bei Mietwohnungen zirka doppelt so hoch ist wie bei Eigentumswohnungen- und Häusern!

Energie frisst 26 Prozent der Wohnkosten

Einen hohen Anteil an den Wohnkosten verursacht die Energie mit Strom, Warmwasser, Heizung etc. Diese betragen rund 26 Prozent und kosten einem österreichischen Privathaushalt 121 Euro im Monat (Median).

Deshalb lohnt es sich einen genauen Blick auf den Strom- und Gastarif zu werfen! Wer seinen Stromanbieter wechselt, spart immerhin bis zu 300 Euro jährlich und bei Gas sind sogar bis zu 600 Euro drinnen! Vergleichen Sie deshalb einfach verschiedene Anbieter im Online-Vergleich für Energie, wählen Sie Ihr Wunschangebot und wechseln Sie direkt online!

Geld sparen bei den Mietkosten

Aber auch bei der Wohnung selbst können Sie sparen! Bei der Wohnungssuche oder Nachverhandlung mit Ihrem Vermieter sollten Sie daher wissen, worauf es ankommt! Einerseits ist die Miethöhe natürlich vom Mietsegment (Privat, Genossenschaft, Gemeinde) abhängig.

Andererseits spielt aber auch die bisherige Mietvertragsdauer eine große Rolle! So bezahlt man bei Neuverträgen (bis unter zwei Jahren bisheriger Mietdauer) durchschnittlich 8,90 Euro pro Quadratmeter. Bei Haushalten, die langfristige Mietverträge mit mehr als 30-jähriger Vertragsdauer haben, sind es hingegen nur 5 Euro inklusive Betriebskosten!

Nicht zu viel für die Altbauwohnung bezahlen

Bei Altbauwohnungen ist besonders Vorsicht geboten, denn Mieten für Altbauwohnungen sind gesetzlich geregelt. Mehr als den Richtwert darf ein Vermieter nicht verlangen – trotzdem verlangen über 75 Prozent mehr als gesetzlich zulässig ist!

Solche Mietvereinbarungen sind nichtig und die zu viel bezahlten Beträge können vom Mieter zurückverlangt werden. Dafür ist ein Antrag auf Absenkung des Mietzinses auf das gesetzlich zulässige Ausmaß bei einer zuständigen Schlichtungsstelle zu stellen. Sollte es zu einem Verfahren vor der Schlichtungsstelle oder dem Bezirksgericht kommen, sind mögliche Anwaltskosten allerdings meist vom Mieter selbst zu bezahlen.

Weitere Fixkosten senken

Zusätzlich können Sie Ihre Fixkosten bei der Mietwohnung reduzieren, indem Sie die Preise und Konditionen Ihrer Haushaltsversicherung vergleichen. Ein Wechsel zu einem günstigeren Anbieter kann Ihnen bis zu 200 Euro pro Jahr einbringen! Deshalb lohnt es sich auch hier die Angebote zu vergleichen, um Jahr für Jahr zu sparen! Foto: shutterstock.com

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Kommentare


Eigner am 06.08.2017

Ich habe eine 57 m2 erdgeschoss gemeinde wohnung direkt über pumpenraum und wegen ständig offener haustür auch im winter extrem kalt .fenstereite ist sehr finster .das ganze jahr brauche ich licht vom aufstehen bis zum schlafengehen . U bahn station ist auf der gegen über liegenden strassenseite ca 50 ÷ 60 m ?( kann leider nicht gut schätzen ) .ich bezahle monatl. Ca 510 € .ist unterschiedlich . Ich bin 80 % behindert .wohne seit 25 jahren in dieser wohnung die meine hausbesorger dienstwohnung war und jetzt eine mietwohnung ist . Ich finde es zu teuer ? Lg

durchblicker.at am 10.08.2017

Liefe Frau Eigner, die Miethöhe ist unter anderem vom Mietsegment (Privat, Genossenschaft, Gemeinde) abhängig. Dabei sind Mieten für Altbauwohnungen gesetzlich geregelt. Dafür ist ein Antrag auf Absenkung des Mietzinses auf das gesetzlich zulässige Ausmaß bei einer zuständigen Schlichtungsstelle zu stellen. Sollte es zu einem Verfahren vor der Schlichtungsstelle oder dem Bezirksgericht kommen, sind mögliche Anwaltskosten allerdings meist vom Mieter selbst zu bezahlen. Liebe Grüße, Ihr durchblicker.at-Team


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