Motorbezogene Versicherungssteuer wird ab 1.März 2014 angehoben

Verfasst am 14.01.2014


Egal ob Kleinwagen oder Luxuslimousine: per 1. März werden alle Kfz-Besitzer in Österreich zur Kasse gebeten. Denn durch die gesetzliche Erhöhung der motorbezogenen Versicherungssteuer werden sowohl alle neu angemeldeten als auch alle bereits aktiven Fahrzeuge in ihrer Erhaltung spürbar teurer.


Je stärker das Fahrzeug, umso teurer

Je nach vorhandener Kilowattanzahl kommt es zu einer Steigerung der motorbezogenen Versicherungssteuer. Das bedeutet: je stärker das Fahrzeug, desto teurer auch die dazugehörigen Abgaben.
Wie bereits jetzt üblich, wird die Steuer weiterhin gemeinsam mit Ihrer Versicherungsprämie eingehoben. Die Versicherung leitet die Steuer dann an den Fiskus weiter. Neben der alljährlichen Indexanpassung kommt also dieses Frühjahr eine weitere Teuerung auf alle KFZ-Lenker zu.

Gilt für Autos und Motorräder

Obendrein sind nicht nur Autofahrer von der Teuerung betroffen. Auch Zweirad-Lenker müssen tiefer in die Tasche greifen. Wir haben für Sie nachgerechnet: Je nach Motorleistung betragen die jährlichen Mehrkosten durch dieser Steuererhöhung ungefähr 20 bis 340 Euro.
Damit Sie wissen, wie hoch Ihre Versicherungskosten in diesem Frühjahr steigen werden, haben wir für Sie ein paar Beispiele zusammengestellt, aus denen Sie Ihre persönliche Kostenerhöhung näherungsweise ableiten können. Wenn Sie die Teuerung, die Sie erwartet genau wissen wollen, haben wir außerdem ein Berechnungstool für Sie entwickelt. Hier gelangen Sie zu unserem Rechner für die motorbezogene Versicherungssteuer.

VW Golf - 55 KW
Bereits bei schwächeren Autos ist eine Veränderung merkbar: Bei einem VW Golf mit 55 Kilowatt steigt die Steuer um 26 Euro jährlich und somit um ganze 9% an.

Audi A3 - 118 KW
Bei einer Stärke von 118 Kilowatt, wie bei diesem Audi A3, steigt die Steuer bereits um 10%, das heißt jährlich um rund 100 Euro an.

Mitsubishi Lancer - 217 KW
Fahrer mit starken Autos müssen sogar mit einem enormen Anstieg der Steuer rechnen: Bei diesem Mitsubishi Lancer mit 217 KW steigt die Steuer um 339 Euro im Jahr, das ist ein Anstieg um 11%.

Honda CBF 600 - 600 CCM
Auch die Zweirad-Lenker müssen eine Steuererhöhung in Kauf nehmen. Bei unserem Beispielmodell Honda CBF 600 wären das knappe 15 Euro mehr im Jahr.

BMW S1000 - 1.000 CCM
Bei der größeren BMW S1000 mit 1.000 CCM Hubraum belaufen sich die Mehrkosten gleich auf satte 25 Euro im Jahr.

Kommentare:

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Kommentare


spitzer franz am 15.01.2014

warum muss der arbeitswillige immer durch die dummstudierten,die ohne grund eine menge verdienen immer abgezokt werden.

Steiner Franz am 15.01.2014

Hallo durchblicker-AT dann mobilisierst den beiden SCH::ß -Autofahrerclubs mit den Autofahrern auf die Barrikaden zu steigen, ABER diese Vereine schauen auch nur auf ihre Parteibonzen. Meine Meinung--PFUI-TEUFL!!!! Trotzdem liebe Grüße an euch ( ihr meint es ja gut) Franz

Rudolf Weiss am 15.01.2014

Mit dieser Anhebung einer Massensteuer wird wieder das gemeine Volk zur Kasse gebeten. Die (zu geringe) Inflationsanpassung bei den Pensionen wird mit einem Streich eliminiert. Die Regierung sollte einmal darüber nachdenken , wer den die Schwarzgelder in den Steuerpadiesen bunkert und sich bei diesen Gaunern bedienen. MFG

Wolfsteiner Ernst am 15.01.2014

Finde den doch gravierenden Unterschied gerecht.Es ist auch ein Beitrag zum Umweltschutz Man sollte aber dieses Geld mehr für den eigentlichen Zweck einsetzen,aber auch alternativ im öffentlichen besonders beruflichen Verkehr verwenden ! Lg wolfsteiner

pruckner franz am 15.01.2014

die oevp ruiniert sich kontinuierlich. die Millionäre/ärdere lässt man ungeschoren, von der breiten, dummen masse holt man sich die Millionen.

Mario Führer am 16.01.2014

Die Dummheit unserer Regierung ist ja nicht zu bestreiten - ich bin dafür, ihnen dafür nur noch Kleinwagen zur Verfügung zu stellen. Auch Fiat (Beispiel) bringt sie ans Ziel, es braucht kein Audi, Mercedes oder BMW zu sein. Sachbezug für "Firmenwagen" selbstredend...

Karl am 16.01.2014

was regt ihr euch da so auf? ihr habt doch diese abzogger selbst gewählt und so stark gemacht dass sie zugreifen wo sie nur können. am einfachsten ist es beim kleinen mann/frau denn die haben nicht die möglichkeit die kohle zu verstecken irgendwo im ausland. die parasiten in der regierung haben ihre schäflein schon im trockenen denen ist es egal was das alles kostet. vielleicht wäre es doch besser vor der bzw bei der wahl denken!

Mag. Helmuth Schmidt am 17.01.2014

Abzocken wo es leicht geht, ganz leicht natürlich vorerst beim Autofahrer: Nicht zweckgebundene Kfz-Steuer strömt voll ins "unvorhergesehene" Budgetloch! Gespart hingegen wird nirgends: Keine Spur von effektiver Verwaltungsreform, z.B.: Abschaffung des unnötigen Bundesrates als Parkplatz für ausgediente (un-?)verdiente Parteibonzen aller Farben und Vieles mehr. Aber bis zur nächsten Wahl ist wohl alles vergessen - oder vielleicht endlich doch nicht? Die Idee, z.B. Kleinwägen als Regierungs-Dienstwägen einzuführen, ist zwar bei uns utopisch, aber gut!

hele peter am 18.01.2014

der bürger verdient das, was er gewählt hat!! wo war der richtige aufschrei derer bei der letzten Wahl? immer das gleiche Prinzip der parteien: vor der Wahl , es werden keine steuern erhöht. nach der Wahl siehe oben! ich wette, in 5 jahren ist alles wieder vergessen. ihr könnt aber euren Unmut bei der anstehenden eu- Wahl kundtun. wischt den abgehobenen bonzen eins aus. aber bitte zur Wahl gehen, ein fernbleiben hilft denen nur wieder. nur anders wählen hilft.


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