trend.at – So viel zahlt man in Österreich für eine Autoversicherung

Verfasst am 29.09.2016




Eine aktuelle Studie zeigt schwarz auf weiß, wie viel Österreicher für ihre Autoversicherung zahlen. Unterschiede gibt es je nach Marke, Alter, Geschlecht und Bundesland. Außerdem wurde die Lieblingsmarke der Österreicher ermittelt - und es gibt einen klaren Sieger.

Wie viel kostet eine Autoversicherung? Dieser Frage ist das Online-Tarifvergleichsportal durchblicker.at nachgegangen, indem die Daten der Kunden analysiert wurden – alleine im Jahr 2015 wurden auf der Website rund 1,7 Millionen Vergleiche zwischen Versicherungen berechnet. Das Ergebnis: Über alle Marken, Bundesländer und Geschlechter gerechnet liegt die durchschnittliche Jahresprämie bei 1.004 Euro. „Die durchschnittliche Jahresprämie fällt bei den verschiedenen Automarken unterschiedlich aus und liegt zwischen 870 Euro bei Peugeot und 1.484 Euro bei BMW“, sagt Reinhold Baudisch, Geschäftsführer von durchblicker.at: Unterschiede gibt es auch zwischen den Bundesländern, in Kärnten liegt die durchschnittliche Prämie bei 923 Euro, in Wien bei 1.058 Euro. Frauen zahlen im Schnitt 907, Männer 1.053 Euro pro Jahr.

Volkswagen noch immer die beliebteste Marke

Zusätzlich haben die Betreiber der Plattform eruiert, welche Marken die beliebtesten sind. Hier wird deutlich, dass auch ein Dieselskandal den König nicht vom Thron stoßen kann: Mit Abstand am beliebtesten ist Volkswagen, 15,6 Prozent haben sich für den deutschen Marktführer entschieden. Darauf folgen die ebenfalls deutschen Automarken Audi mit 7,3 und BMW mit 7,1 Prozent. Volkswagen hat mit dem Golf nicht nur das beliebteste Modell Österreichs geschaffen sondern auch ein Auto, das bei Frauen wie Männern gleichermaßen gut ankommt. Andere VW-Modelle unterliegen eindeutigen Geschlechterpräferenzen: Während der Passat zu drei Vierteln von Männern gekauft wird, entscheiden sich doppelt so viele Frauen wie Männer für einen Polo. Insgesamt sind laut der Autoversicherungs-Studie Audi und BMW „Männermarken“, Opel und Ford hingegen „Frauenmarken“.

Interessant ist auch die Aufschlüsselung nach Alter: Unter den Mercedes-Benz-Fahrern sind die über 65 Jährigen klar die dominanteste Altersgruppe. Auch bei Skoda sind sie mit knappem Vorsprung am stärksten vertreten. Die „jüngsten“ Marken sind Audi und BMW, hier sind die 17-24 Jährigen die am stärksten vertretene Gruppe.

Dacia-Fahrer gehen auf Nummer sicher

Rund 34 Prozent der Zulassungsinhaber haben zusätzlich zur vorgeschriebenen Haftpflicht- eine Teil- oder Vollkaskoversicherung. Dieser Anteil wächst stetig mit zunehmendem Alter: Unter den 17-24 Jährigen haben rund 16 Prozent eine Kaskoversicherung, bei den über 65 Jährigen sind es über 47 Prozent. Unter den Automarken halten Fahrer von Dacia mit rund 59 Prozent den höchsten Kasko-Anteil in der Autoversicherung, Fahrer von Alfa-Romeo mit rund 16 Prozent den geringsten. Im Bundesländervergleich entscheiden sich vor allem die Fahrzeugbesitzer in Wien, Salzburg und Niederösterreich für eine Voll- oder Teilkasko-Versicherung. Am geringsten ist der Kasko-Anteil in der Steiermark und in Oberösterreich.

Geschlecht und Alter: Wer zahlt am meisten?

Insgesamt befinden sich rund 31 Prozent in der teuren Bonus-Malus-Stufe 9, knapp 48 Prozent in der günstigen Stufe 0. Bei Frauen ist die Tendenz zur Stufe 0 etwas schwächer ausgeprägt (33 zu 44 Prozent), bei Männern etwas stärker (29 zu 50 Prozent). Wenig überraschend sieht auch die Altersverteilung aus: Unter den 17-24 Jährigen befinden sich nur 7 Prozent in Stufe 0, hingegen 76 Prozent in Stufe 9. Ziemlich genau umgekehrt ist der Fall bei den über 65 Jährigen, hier sind 75 Prozent in Stufe 0 und nur 11 Prozent in Stufe 9.

Service: Die gesamte Studie als Download unter diesem Link.

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