Comeback für Bausparen:

Verfasst am 08.10.2012


Nachfrage wie vor staatlicher Prämienkürzung

Allgemeine Zinsflaute rettet Bausparkassen aus der Branchenkrise - Fixe Zinsen bis zu 2,00% derzeit attraktive Alternative zu Sparbuch & Co. - Aktueller Marktüberblick von durchblicker.at zeigt alle Angebote am Markt

Nach der gesetzlichen Halbierung der Bausparprämie im Frühjahr 2012 wurde das klassische Bausparen vielerorts für tot erklärt. Die Neuabschlüsse gingen in der Zeit nach der Prämienreduktion um 20-30% zurück, viele KonsumentInnen stornierten aus Ärger über den staatlichen Eingriff sogar ihre bestehenden Verträge.

Bausparen jetzt wieder gefragt

Reinhold Baudisch, Geschäftsführer vom Verbraucherportal durchblicker.at ortet jetzt eine Trendwende beim Bausparen: „Wir registrieren auf unserer Website wieder eine verstärkte Nachfrage nach Bausparen. Während diese kurz nach der Prämienkürzung bei uns praktisch zum Erliegen gekommen ist, steigen jetzt wieder die Zugriffe auf unsere Vergleichsrechner und die Anzahl der online über unser Portal abgeschlossenen Bausparverträge. Im Vergleich zum September des Vorjahres sind die Zahlen sogar gestiegen. Den Österreichern scheint die Lust auf’s Bausparen also nicht vergangen zu sein.“

Fixe Zinsen machen Bausparen wieder attraktiv

Durch die aktuelle Zinssituation sind derzeit vor allem die Fixzinsangebote der Bausparkassen interessant. Die Bausparkassen zahlen derzeit fixe Zinsen in Höhe von 2,00%. Wer glaubt, dass die Zinsen länger im Keller bleiben, könnte sich also jetzt mit einem Bausparvertrag die aktuellen Zinsen auf sechs Jahre sichern. Zusätzlich bekommt man die staatliche Prämie und erwirbt Zugang zu einem späteren Bauspardarlehen. Durch¬gerechnet ergibt sich bei einem Einmalerlag derzeit eine Rendite nach KESt. von immerhin 1,70%.

Im Vergleich: Auf einem herkömmlichen Sparbuch muss man derzeit mit Zinsen von unter einem Prozent vorlieb nehmen. Eine Alternative zum Sparbuch sind allerdings die Festgeld-Angebote diverser Internet-Banken. Diese warten derzeit mit einer fixen Verzinsung von bis zu 3,5% bei sechs Jahren Bindung auf. Die Rendite nach KESt. für diese Sparform beträgt damit 2,63%, immerhin um rund einen Prozentpunkt mehr Ertrag als beim Bausparer.

Neben der reinen Ertragsüberlegung könnten in den nächsten Jahren jedoch auch Überlegungen rund um die Sicherheit von Spareinlagen relevant werden. Reinhold Baudisch: „Bauspareinlagen sind von der Einlagensicherung erfasst. Darüber hinaus sind die Bausparkassen gesetzlich verpflichtet, ihre Spareinlagen in Form von Hypothekardarlehen weiter zu geben. Das bedeutet für den einzelnen Bausparer, dass seine Spareinlage hochgradig mit Grund und Boden in Österreich besichert ist.“

Aktuelle Angebote der Bausparkassen im Überblick

Die aktuellen Angebote bei einem voll einbezahlten Bausparer mit einer Sparleistung von 1.200 Euro pro Jahr bzw. bei Einmalerlag von 7.200 Euro im Vergleich:



Online-Vergleich spart bis zu 283 Euro

Der Vergleich der Angebote kann sich jedoch lohnen. Reinhold Baudisch: „Durch den Vergleich der Angebote am Markt können KonsumentInnen bares Geld sparen. Zwischen den Angeboten der Bausparkassen gibt es je nach Verzinsung und Anbieter Unterschiede im Auszahlungskapital von bis zu 243 Euro.“ Unter durchblicker.at/bausparen können KonsumentInnen daher einen kostenlosen Vergleich aller Angebote am Markt abrufen und so ganz einfach das individuell passendste Produkt auswählen.

Noch mehr sparen können Konsumenten beim Abschluss des Bausparvertrags im Internet. 40 Euro Online-Bonus ist der Abschluss eines Bausparvertrags mit 1.200 Euro Sparleistung im Jahr beispielsweise dem Verbraucherportal durchblicker.at wert.


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