Zinssenkung – durchblicker.at rät: Jetzt noch Fixzinsen sichern

Verfasst am 06.06.2014




Bei längerfristiger Bindung derzeit noch bis zu 2,3 % Fixzinsen möglich - Banken könnten EZB-Schritt aber bald folgen

Wer trotz der neuerlichen Leitzinssenkung der Europäischen Zentralbank (EZB) noch längerfristig Geld sicher auf die Seite legen möchte, sollte sich beeilen. Dazu rät Österreichs größtes Tarifvergleichsportal durchblicker.at.

Zwar haben einige Banken bereits eine "Bestrafung" von Sparern durch "Negativzinsen" ausgeschlossen, für täglich fälliges Geld dürften bei den meisten Großbanken die Sparzinsen daher auf dem ohnehin schon minimalen Promille-Niveau verbleiben. Wer sein Geld längerfristig anlegt, erhält bei Direktbanken derzeit aber immerhin noch oft ein bis zwei Prozent, bei 6-jähriger Bindung bis zu 2,3 Prozent Fixzinsen.

"Geht man davon aus, dass die Zinsen im Keller bleiben, hat man mit diesen Fixzins-Angeboten die Chance, sein Erspartes zumindest noch etwas abzusichern. Anders als bei den variablen Zinsen für täglich fälliges Geld haben die Banken bei den Fixzinsen für gebundene Einlagen noch Spielraum, der EZB-Senkung nach unten zu folgen. Deshalb sollte man sich hier noch rasch die aktuellen Fixzinsen sichern", rät Reinhold Baudisch, Geschäftsführer von durchblicker.at.

Laut aktuellem Online-Vergleich erhält man für die Einlage von 10.000 Euro bei einjähriger Bindung derzeit bis zu 1,625 Prozent Fixzinsen. Bei sechsjähriger Bindung zahlt die attraktivste Spezialbank für den gleichen Einlagebetrag 2,3 Prozent Fixzinsen. Auch bei der beliebtesten Sparform der Österreicher, dem Bausparvertrag, kann fix verzinst abgeschlossen werden. Hier liegt das beste Angebot laut Vergleichsrechner derzeit bei einem effektiven Jahresfixzins von 1,6 Prozent.

Für täglich fälliges Geld gibt es bei Direktbanken derzeit noch bis zu 1,4 Prozent Zinsen, allerdings nur bei variabler Verzinsung. Die Großbanken zahlen für täglich fälliges Geld großteils nur noch 0,125 Prozent, vereinzelt sogar nur noch 0,0625 Prozent Zinsen.

Die EZB hat am Donnerstag den Leitzinssatz auf ein neues Rekordtief von 0,15 Prozent gesenkt. Die Banken selbst müssen für Einlagen bei der EZB bereits einen "Strafzinssatz" von 0,10 Prozent zahlen.

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