oe24.at – Jetzt steigt die Inflation: Geld in Gefahr

Verfasst am 13.02.2017




Gefahr fürs Geld: Das Ersparte verliert durch die Teuerung an Wert. Was Sie tun können.

Angesichts des Rekordtiefs bei den Zinsen haben Sparer ohnehin wenig zu lachen. Aber jetzt wird die Lage noch übler: Die Inflation steigt, gleichzeitig bleiben die Zinsen unten. Das heißt: Die minimalen Erträge, die ein Sparbuch noch abwirft, werden von der Teuerung aufgefressen – das Ersparte verliert an Wert. Für heuer rechnet die Oesterreichische Nationalbank mit einer Inflations­rate von 1,5 %, nach 0,9 % im Vorjahr. Höchste Zeit also, Alternativen für die Geld­anlage zu prüfen. Denn: Sparen wollen die Österreicher heuer mehr denn je (siehe rechts). Was Experten raten:

Festgeld. Wer beim Sparbuch bleiben will, muss das Geld länger binden. Bei einer Laufzeit von 5 Jahren schlägt man laut Zinsvergleich auf durchblicker.at die Inflation bei der portugiesischen Atlantico-Bank: die bietet 1,7 %. Viele vertrauen lieber einem bekannten Institut: Hier bietet die DenizBank mit 1,65 % auf 10 Jahre derzeit am meisten. Bei einer Bindungsdauer von 5 Jahren gibt die DenizBank 1,4 %.

Fonds. Fakt ist: Angesichts des Zins-Desasters geht es nicht mehr ganz ohne Risiko, wenn das Ersparte etwas einbringen soll. Fonds, die in Aktien investieren, sind der beste Einstieg. Luc Truyens, Chef der ING-DiBa Austria: „Mit Fonds kann man auch klein beginnen: über Fondssparpläne, ab etwa 30 Euro monatlich erhältlich.“ Im Schnitt lag die Performance heimischer Investmentfonds 2016 bei 4,2 % – klar über der Inflation!!

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