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vienna.at – Fixkosten und Schuldenabbau: Dafür geben die Österreicher ihr Weihnachtsgeld aus

Verfasst am 12.12.2018




Wofür geben wir in Österreich eigentlich unser Weihnachtsgeld aus? Eine Umfrage von durchblicker.at hat ergeben, dass jeder zweite Österreicher das Weihnachtsgeld für Fixkosten nutzt, jeder Dritte für den Schuldenabbau.

Das “Weihnachtsgeld” sollte den Österreichern dazu dienen, ihre Weihnachtseinkäufe zu finanzieren. Die Realität sieht allerdings anders aus. Eine Umfrage von durchblicker.at, Österreichs unabhängigem Online-Tarifvergleichsportal, von 1.158 berufstätigen Österreichern hat ergeben, dass jeder zweite sein Weihnachtsgeld für die Deckung der Fixkosten nutzt, jeder Dritte begleicht damit offene Rechnungen oder Schulden.

Allerdings nutzen auch mehr als die Hälfte der Befragten das Weihnachtsgeld für seinen ursprünglichen Zweck und zwar weihnachtliche Einkäufe. Nahezu jeder dritte finanziert gerne mit dem Weihnachtsgeld Reisen, Wellnessangebote, Freizeitaktivitäten oder Essen. Jeder Vierte investiert in Kleidung und Schmuck. Virtuelle Einkäufe spielen kaum eine Rolle, nur jeder Siebzehnte nutzt sein Weihnachtsgeld dafür.

Österreicher sparen fleißig einen Teil des Weihnachtsgeldes

Aber auch die Sparer sind fleißig in Österreich. Es wird nahezu gleich viel Weihnachtsgeld gespart, wie ausgegeben wird. Als Spargrund rangiert die eigene finanzielle Absicherung an erster Stelle, wofür 39 Prozent der Befragten ihr Weihnachtsgeld nutzen, gefolgt von kleineren (37 Prozent) oder größeren Anschaffungen (34 Prozent), zur finanziellen Absicherung der Familie (20 Prozent), sowie zur Altersvorsorge (15 Prozent).

Reinhold Baudisch, Geschäftsführer von durchblicker.at: “Die eigene finanzielle Absicherung ist für fast jeden dritten Österreicher äußerst wichtig. Will man sein Weihnachtsgeld sicher anlegen, zahlt es sich aus, Sparzinsen sowie Bausparverträge zu vergleichen, um maximale Zinserträge zu erzielen. Wer sein Erspartes mittels eines Bausparvertrages oder Festgeld auf mehrere Jahre bindet, profitiert von weitaus höheren Zinsen und Erträgen als bei flexibler Geldanlage.”

Weihnachtsgeld: Unterschiede im Bundesländervergleich

Die Ausgaben variieren je nach Bundesland. Für Freizeitaktivitäten geben im Bundesländervergleich die Vorarlberger am meisten von ihrem Weihnachtsgeld aus (14 Prozent), anders als die Kärntner (6 Prozent). Genau gegensätzlich verhält es sich bei den Wohnkosten: Hier investiert man in Kärnten am meisten (8 Prozent) und in Vorarlberg am wenigsten (4 Prozent). Die Versorgung von Familie und Haustieren mithilfe des Weihnachtsgeldes ist im Burgenland am stärksten vertreten (10 Prozent, im restlichen Österreich durchschnittlich 6 Prozent). Vor allem beim Sparen sind die Oberösterreicher ganz vorne dabei (55 Prozent), aber auch die Vorarlberger (53 Prozent) und Tiroler (51 Prozent) sparen einen Teil weg.

Die Kärntner und die Burgenländer hingegen geben mehr aus als sie sparen (je 44 Prozent Erspartes). Das Sparziel ist hier die eigene finanzielle Absicherung, wobei die Antworthäufigkeit in Vorarlberg (17 Prozent) weitaus geringer ist als im restlichen Österreich (durchschnittlich 27 Prozent). Unterschiede zeigen sich auch bei den Anschaffungen wie Haus, Wohnung oder Renovierungen. Hier sind die Salzburger weit vorne mit 27 Prozent. Am seltensten spart dafür die Steiermark (20 Prozent). Für kleine Anschaffungen, wie technische Geräte oder Urlaubsreisen, sparen im Bundesländervergleich die Kärntner und Steirer am meisten.

Durchblicker.at bietet einen Online-Vergleich von Bausparverträgen und Sparzinsen.

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