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COVID-Krise: Nach wie vor jeder fünfte Haushalt mit Einkommenseinbußen

Verfasst am 20.10.2021


  • 5. durchblicker-Einkommensumfrage seit Pandemie-Beginn zeigt immer noch angespannte Lage in Österreichs Haushaltskassen
  • Zukunftsausblick verhalten: 19 % rechnen mit Einschnitten auch 2022
  • Mehr als die Hälfte der Haushalte hat Fixkosten seit Pandemie-Beginn optimiert

Wien, am 20. Oktober 2021 – Während sich die Wirtschaft langsam erholt, haben viele österreichische Haushalte die COVID-Krise finanziell noch nicht überwunden. Knapp jeder fünfte Haushalt kämpft immer noch mit Einkommenseinbußen. Im Durchschnitt kommen bei diesen Haushalten gegenüber vor der Pandemie nach wie vor mehr als 600 Euro weniger monatlich in die Haushaltskasse, zeigt eine aktuelle Umfrage von Österreichs größtem Tarifvergleichsportal durchblicker, die am Mittwoch veröffentlicht wurde.

Bereits zum fünften Mal seit Beginn der Pandemie hat durchblicker 1.200 Haushalte nach ihrer Einkommenssituation befragt [1]. In der ersten Umfrage im April 2020 gaben damals 43 Prozent der Befragten an, dass sich die Pandemie negativ auf ihr Haushaltseinkommen ausgewirkt hat. In der aktuellen Umfrage von Oktober 2021 waren es 19 Prozent, die finanziell nach wie vor unter den Pandemie-Folgen leiden. Von den Betroffenen müssen wiederum drei Viertel “den Gürtel enger schnallen" und auf bestimmte Anschaffungen verzichten; 18 Prozent der Betroffen können nach wie vor ihre Fixkosten nicht stemmen.

Reinhold Baudisch, Geschäftsführer von durchblicker: „Ein Jahr und sieben Monate nach Pandemie-Beginn ist zwar der Anschein einer gewissen Normalisierung eingetreten. Überwunden sind die Folgen der Corona-Krise aber noch nicht. Finanziell sieht es für viele Haushalte nach wie vor düster aus: Erst bei etwas mehr als einem Drittel der von finanziellen Einschnitten betroffenen Haushalte hat sich das Einkommen wieder auf das Niveau vor Corona eingependelt. 63 Prozent leiden nach wie vor unter einem reduzierten Einkommen. All das hat Auswirkungen auf die Stimmungslage. Immerhin jeder fünfte Befragte steht der aktuellen Wirtschafts- und Pandemie-Situation pessimistisch gegenüber und rechnet damit, dass sich sein Einkommen auch 2022 aufgrund der Corona-Krise reduzieren wird.“

Aufholbewegung im Osten schleppend - Single-Haushalte erholen sich langsamer

Die finanzielle Erholung ist, was die regionale Verteilung betrifft, besonders in Vorarlberg zu beobachten. Dort gibt eine Mehrheit von 54 Prozent der Betroffenen an, dass ihr Haushalts­einkommen wieder auf das alte Niveau zurückgekehrt ist. Eine solche Dynamik fehlt vor allem im Burgenland und in Wien, wo das nur bei 22 bzw. 26 Prozent der Betroffenen der Fall ist.

Was die Haushaltsgröße anbelangt, so entwickelt sich die Aufholbewegung bei Single-Haushalten deutlich verhaltener als bei Familienhaushalten mit Kindern. Bei betroffenen Familien liegen immerhin 46 Prozent mit ihrem Einkommen wieder auf Vorkrisen-Niveau, bei den Singles hat sich nur in 32 Prozent der Haushalte die Situation wieder entspannt.

Kurzarbeitsphase 5 als größter Treiber - Home-Office & Co. verursachen Zusatzkosten

Die Corona-Kurzarbeit erweist sich nach wie vor auch als größter Treiber bei der Reduktion der Haushaltseinkommen. Jetzt, in Kurzarbeitsphase 5, ist das bei 50 Prozent der in Mitleidenschaft gezogenen Haushalte der Fall – ein Plus von fünf Prozent im Vergleich mit dem Sommer (45 Prozent). Kündigung (23 Prozent) bzw. der Wegfall von Überstunden (20 Prozent) sind weitere wichtige Ursachen für verringertes Einkommen.

21 Prozent der Haushalte hat die Krise außerdem zusätzlich mit weiteren Ausgaben belastet, etwa für Homeoffice, E-Learning, Kinderbetreuung, Pflege oder auch für Überziehungszinsen bei der Bank. 10 Prozent der Befragten geben an, dass sie ihr Konto seit Ausbruch der Corona-Krise öfters überzogen haben.

Corona-Krise schärft Blick auf Fixkosten-Vergleich

Baudisch: „Corona hat den Blick auf die Fixkosten noch einmal geschärft. Reduziert haben die Haushalte vor allem ihre Ausgaben für Versicherungen, für Mobilfunk und für Strom. Kaum gespart wird bei den Gas-Verträgen und bei Internet für zuhause, obwohl auch hier das Spar-Potenzial teils erheblich ist.“

Seit Ausbruch der Pandemie haben mehr als die Hälfte der Österreicherinnen und Österreicher, exakt 52 Prozent, ihre Fixkosten optimiert. Mehr als ein Drittel gibt als Grund für diesen Schritt die Corona-Krise an (34 Prozent). In Summe lassen sich die Fixkosten laut durchblicker durch einen Vergleich der Anbieter um durchschnittlich rund 1.850 Euro pro Jahr reduzieren.

29 Prozent jener Befragten, die ihre Fixkosten bisher noch nicht optimiert haben, nennen als Grund mangelndes Wissen darüber, wie Fixkosten am besten optimiert werden können. Hier kann das Online-Tarifvergleichsportal von durchblicker Abhilfe schaffen, wo eine große Auswahl an Angebotsvergleichen besonders einfach durchgeführt werden kann. Die Abfrage erfolgt zudem anonym und kostenlos. Darüber hinaus berät durchblicker zu den Themen Versicherung, Finanzen, Telefonie, Internet oder Energie – ebenfalls kostenfrei und unverbindlich.


[1] Umfrage durch respondi AG, n=1.200, bevölkerungsrepräsentativ für M/F ab 18 Jahre, Befragungszeitraum: 11. - 15. Oktober 2021

Über durchblicker

durchblicker ist Österreichs unabhängiges und marktführendes Online-Tarifvergleichsportal. Aktuell bietet durchblicker 28 Tarifvergleiche für Versicherungen, Telekommunikation, Strom und Gas, sowie traditionelle Finanzprodukte wie Kredite, Girokonten und Sparzinsen. Mit den bedienungs­freundlichen Vergleichsrechnern finden Konsument:innen einen schnellen Marktüberblick und verlässlich und treffsicher individuelle Top-Angebote. Dank einfachem und schnellem Online-Abschluss lassen sich jährlich mehrere Tausend Euro bei den Fixkosten sparen.

Dazu bietet durchblicker kostenlose Expertenberatung und übernimmt ebenfalls den Wechsel zu einem günstigeren Anbieter.

Aktuell beschäftigt der österreichische Marktführer unter den Tarifvergleichsportalen mit Sitz in Wien über rund 80 Mitarbeiter:innen. Partner von durchblicker sind Global 2000, klimaaktiv, sowie topprodukte.at und die Österreichische Fußball Bundesliga.

Weitere Informationen unter www.durchblicker.at.

Rückfragehinweis:
Mag. Reinhold Baudisch, MBA
Geschäftsführer durchblicker.at
Tel.: 43 1 3060900-221
Mobil: 43 699 17180604
Email: r.baudisch@durchblicker.at

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