Online-Banken

Seit einigen Jahren sind Onlinebanken in aller Munde, doch was versteht man darunter genau? Zwei Definitionen sind in diesem Zusammenhang möglich:

  • Eine breit gefasste Definition für Onlinebanken umfasst all jene Banken, bei denen die Kontoverwaltung auch online möglich ist. Mittlerweile kann der Begriff auf die meisten Banken angewendet werden, da der Großteil der Filialbanken auf den Onlinetrend reagiert hat und Onlinebanking anbietet.

  • Eine eng gefasste Definition beinhaltet nur jene Banken, die kein Filialnetz betreiben. Diese werden üblicherweise als Direktbanken bezeichnet. In einigen Fällen haben Direktbanken vereinzelt einige wenige Filialen. Der Großteil der Kundenbetreuung wird allerdings telefonisch oder online abgewickelt.

Auf durchblicker.at beziehen sich Online-Banken immer auf Direktbanken ohne Filialnetz.

Das müssen Sie bei einer Onlinebank berücksichtigen

Was zu beachten ist und die wichtigsten Fakten rund um Onlinebanken haben wir hier für Sie zusammengefasst.

  • Eröffnung eines Girokontos: Bei Onlinebanken erfolgt die Kontoeröffnung mittels Postident-Verfahren. Hierzu wird Ihre Identität von der Post bei Abholung Ihrer Antragsdokumente, per Videotelefonat oder von einer kooperierenden Bankfiliale geprüft.

  • E-Banking: Die Kontoführung findet ausschließlich über das Internet statt. Mittels eines persönlichen Log-in im E-Banking-Tool der Bank können Kontostände eingesehen, Daueraufträge verwaltet, Überweisungen getätigt, etc. werden.

  • Mit einem hohen Grad an Flexibilität geht auch ein hoher Grad an Eigenständigkeit bei der Durchführung von Bankgeschäften einher. Wenn Unterstützung und Hilfe notwendig ist, stehen in der Regel ein telefonischer Support oder die Fragebeantwortung per E-Mail zur Verfügung.

  • Zusätzlich zum Online-Konto erstreckt sich das Produktportfolio von Onlinebanken häufig auch auf Tagesgeld, Festgeld, Kredite und Wertpapiergeschäfte – oftmals zu besseren Konditionen als Filialbanken.

  • Nicht immer sind Onlinebanken, die Sparprodukte oder Kredite in Österreich anbieten, im Inland ansässig.

Onlinebanken Vergleich

Im Hinblick auf steigende Fixkosten ist es wichtiger denn je das Angebot zu vergleichen. Eine Erhebung der Arbeiterkammer macht dies deutlich: Im Schnitt betragen jährliche Kontoführungsgebühren bereits 108 Euro – das ist um 25% mehr als im Vorjahr. Lesen Sie mehr dazu im Artikel zum Thema „Gehaltskonten teurer als im Vorjahr – So können Sie trotzdem sparen!“

Onlinebanken bieten im Vergleich zu herkömmlichen Filialbanken mitunter günstigere Konditionen. Da diese nämlich keine Filialen betreiben, können sie den Kostenvorteil an ihre Konsumenten weitergeben.

Bei der Servicequalität der Kundenbetreuung sei jedoch Vorsicht geboten. Informieren Sie sich über die Serviceleistungen einer Onlinebank und treffen Sie danach Ihre Entscheidung. Auf qualitaetstest.at finden Sie Testberichte zu Direktbanken.

In folgender Tabelle sehen Sie einen Auszug der Onlinebanken, die getestet wurden, und welche Produkte diese in Österreich anbieten:

BankFirmensitzGirokontoSparprodukteKredite
Amsterdam Trade BankNiederlandex
AutoBank AGÖsterreichxx
bankdirekt.at AGÖsterreichxx
Bankhaus Denzel AGÖsterreichxx
easybank AGÖsterreichxxx
Generali Bank AGÖsterreichxx
Hello bank!Österreichxx
ING-DiBaÖsterreichxxx
LivebankÖsterreichxx
MoneYouNiederlandexx
Porsche-BankÖsterreichxx

Der Online Banken Vergleich auf durchblicker.at bietet Ihnen eine schnelle Übersicht der aktuellen Angebote von Direktbanken am österreichischen Markt.

Onlinebanken: Zinsen aller Banken auf Rekordtief

Aktuell bewegt sich das Zinsniveau bei allen Banken auf einem Rekordtief. Im Bereich der Sollzinsen gibt es auch kaum Unterschiede zwischen Online-Banken und Filialbanken. Allerdings was Guthabenzinsen betrifft, bieten Onlinebanken etwas bessere Zinsen an - ein weiterer Grund Girokonten und Sparzinsen zu vergleichen.

Onlinebanken - Vorteile und Nachteile auf einen Blick

VorteileNachteile
  • Ein Online-Konto oder Sparprodukt bietet im Vergleich zu Konten mit Filialzugang meist geringere Kontoführungsgebühren und bessere Konditionen was die normale Kontonutzung betrifft.
  • Keine persönlichen Beratungsgespräche (stattdessen Kontaktmöglichkeit per Telefon oder E-Mail)
  • Bargeldeinzahlungen sind nur sehr begrenzt möglich, da die Bank keine oder nur wenig eigene Filialen besitzt.
  • Für Gratiskonten verlangen Banken häufig einen monatlichen Geldeingang.

Weiterführende Informationen:


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