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Fixkosten senken: Mit diesen Tipps bei Strom & Gas sparen

Verfasst am 08.10.2020


Immer mehr Österreicherinnen und Österreichern bleibt aufgrund der Corona-Krise weniger in der Geldbörse. durchblicker hilft deshalb beim Sparen – mit Tipps von Fixkosten-Experte Reinhold Baudisch. Er verrät, warum sich ein Tarifvergleich bei Strom & Gas bezahlt macht, wie man die größten Stromfresser im Haushalt bekämpft und was an Energiespar-Mythen wirklich dran ist.

Foto:durchblicker

Fixkosten senken leicht gemacht

Dort sparen, wo es am einfachsten ist – bei den Fixkosten. In unserer neuen Serie verrät Fixkosten-Experte und durchblicker Geschäftsführer Reinhold Baudisch hilfreiche Spar-Tipps rund um Versicherungen, Strom & Gas, Mobilfunk und Finanzen. Denn wer regelmäßig seine Fixkosten optimiert, der spart! Und zwar bis zu 2.650€ jährlich! Besonders jetzt in der kalten Jahreszeit ist es wichtig, die Energiekosten in den eigenen vier Wänden zu optimieren. Der durchblicker Fixkosten-Experte erklärt wie’s geht.

Energie Spartipps von Fixkosten-Experte Reinhold Baudisch

Die nächste Heizsaison steht bereits vor der Tür - mit welchen Tipps lässt es sich einfach und schnell bei den Energiekosten sparen?
Reinhold Baudisch: Wenn die Strom- und Gas-Rechnung noch vom regionalen Landesenergie­versorger kommt, dann bezahlt man mit hoher Wahrscheinlichkeit zu viel. Hier lohnt es sich ein Energievergleich für Strom und Gas und ein Wechsel zu einem günstigeren Anbieter. Das geht ganz einfach online und ist in weniger als 5 Minuten erledigt.

Wie viel kann man sich durch den Wechsel des Energieversorgers sparen?
Reinhold Baudisch: Das Einsparpotenzial ist beachtlich: Eine Familie spart beim Wechsel vom regionalen Standard-Energieversorger zum günstigsten Alternativanbieter bis zu 730 Euro im Jahr. Ein 2-Personen-Haushalt kann sich durch den Wechsel des Strom- und Gas-Anbieters immerhin bis zu 423 Euro im Jahr an Fixkosten einsparen. Ein regelmäßiger Tarifvergleich und Anbieterwechsel macht sich also bezahlt! Vor allem im ersten Vertragsjahr gewähren die Energieanbieter großzügige Neukundenrabatte.



Energiespar-Mythen auf dem Prüfstand

Wer bei Strom und Gas noch mehr sparen möchten, für den hat Fixkosten-Experte Reinhold Baudisch weitere Energiespar-Tipps parat und deckt zugleich hartnäckige Energiespar-Mythen auf.

Gerade im Haushalts befinden sich viele Stromfresser. Welche Geräte schlucken am meisten Strom und was kann man dagegen tun?
Reinhold Baudisch: Der größte Stromfresser im Haushalt ist ganz klar die Heizung. Vor allem elektrische Heizkörper verursachen einen beachtlichen Stromverbrauch. Wer hier auf energie­effiziente Energieträger umsteigt, der spart! Nicht zu unterschätzen sind auch Geräte, die im Dauerbetrieb laufen – wie Kühl- und Gefrierschrank. Auch der E-Herd zählt mit 445 kWh zu einem großen Kostentreiber in der Küche. Diese Haushaltsgeräte zusammen schlucken in einem 3-Personen-Haushalt jährlich rund 2.000 kWh. Wer auf energieeffiziente Geräte der Klasse “A+++” setzt, spart allein dadurch bis zu 40 Prozent des jährlichen Energieverbrauchs ein.

Licht brennen lassen oder immer ein- und ausschalten? Rund ums Thema Energiesparen ranken sich zahlreiche Mythen. Was ist wirklich dran?
Reinhold Baudisch: Die klassischen Energiespar-Mythen von früher sind heute überholt. Die Beleuchtung macht mittlerweile nur noch rund 10% des gesamten Stromverbrauchs aus. Das liegt vor allem am Einsatz energieeffizienter LED-Lampen. Ein weiterer Irrtum ist zum Beispiel die Annahme, dass ein Geschirrspüler mehr Energie verbrauche als die klassische Handwäsche. Dabei ist genau das Gegenteil der Fall: Ein gut gefüllter Geschirrspüler mit einer hohen Energieeffizienz­klasse ist tatsächlich sparsamer. Und auch das Ladekabel für Handy & Co. kann man in den meisten Fällen getrost stecken lassen. Neue Ladekabel verbrauchen seit der Einführung des EU-Verbrauchlimits auch im Leerlauf kaum Strom. Bei älteren Ladekabeln (vor 2014) sollte man den Stecker jedoch ziehen!

Foto: Reinhold Baudisch, Fixkosten-Experte und durchblicker Geschäftsführer, © www.sebastianfreiler.com

Richtig heizen im Herbst und Winter

Der Herbst und damit auch der Start in die Heizsaison stehen uns bevor. Welche Fehler sollten beim Heizen vermieden werden, um nicht unnötig zu viel Geld auszugeben?
Reinhold Baudisch: Oft wählen wir die falsche Raumtemperatur in den eigenen vier Wänden. Dabei lässt sich hier besonders sparen: Senkt man die Raum­temperatur um nur 1° Celsius, bringt das eine Heizkostenersparnis von insgesamt 6 Prozent. Vor allem im Schlafzimmer sollte die Raumtemperatur etwas kühler sein – hier reichen 16 – 19°. In der Küche steigt die Temperatur durch die Wärme von Herd und Backofen meist von selbst. Nur im Bade- und im Kinderzimmer (23 – 24°) sollte die Raumtemperatur höher etwas höher liegen. Nicht zu vernachlässigen ist auch richtiges Lüften! Dabei gilt: Mehrmals kurz Stoßlüften, anstatt selten und länger.

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