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Schluss mit Mythen: Das sind die größten Hebel, um Energie zu sparen

durchblicker Redaktion

07.01.2025

3 min

Foto: splitov27 – stock.adobe.com

Energie effizient zu nutzen ist heute wichtiger denn je. Falsche Energiespartipps können jedoch dazu führen, dass Einsparpotenziale ungenutzt bleiben oder der Verbrauch sogar steigt. Um wirklich Kosten zu senken und einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, ist es entscheidend, die gängigen Energiesparmythen zu hinterfragen und auf wirksame Maßnahmen zu setzen.

Energie-Mythen unter die Lupe genommen

Wir klären die Fakten rund um bekannte Energie-Mythen, damit Sie Ihren Energieverbrauch optimieren können:

#1 Licht immer abschalten

Ein weit verbreiteter Mythos besagt, dass häufiges Ein- und Ausschalten von Lampen mehr Energie verbraucht als dauerhaftes Brennen. Tatsächlich verbraucht das gezielte Ein- und Ausschalten je nach Bedarf aber weniger Energie. Also: Zimmer verlassen, Licht ausschalten.

#2 Geräte abschalten und Steckerleisten nutzen

Viele glauben, dass Geräte im Standby-Modus keine Energie verbrauchen. Tatsächlich verbrauchen sie aber weiterhin Strom. Es ist ratsam, nicht nur den Fernseher und Computer, sondern auch andere Geräte wie Kaffeemaschinen oder Musikanlagen ganz auszuschalten. Eine Steckerleiste mit Kippschalter kann helfen, die Stromzufuhr zu unterbrechen und Energie zu sparen.

#3 Kein Vorheizen

Oft wird angenommen, dass das Vorheizen des Backofens für die Zubereitung vieler Gerichte unerlässlich ist. In den meisten Fällen ist dies jedoch nicht notwendig. Aufläufe, Kuchen oder Braten können während des Aufheizens direkt in den Ofen geschoben werden, was Zeit und Energie spart.

#4 Kühlschrank füllen

Auch der Glaube, dass ein leerer Kühlschrank weniger Energie verbraucht, ist ein Mythos. Tatsächlich verbraucht ein gefüllter Kühlschrank weniger Energie als ein leerer. Die Lebensmittel wirken isolierend und reduzieren den Energieverbrauch, da beim Öffnen des Kühlschranks weniger kalte Luft entweicht.

#5 Wasser kochen

An der Frage, ob Wasser effizienter mit einem Wasserkocher oder einem Topf erhitzt wird, scheiden sich oft die Geister. Als Faustregel gilt: Das Erhitzen kleinerer Wassermengen, z. B. für Tee, ist im Wasserkocher effizienter als auf dem Herd, aber das Erhitzen größerer Mengen über 1,5 Liter ist in vielen Fällen ineffizienter. Hier ist es besser, den Topf – mit Deckel! – zu verwenden.

#6 Thermostat

Viele glauben, dass der Raum schneller warm wird, wenn sie den Thermostat auf die höchste Stufe stellen. In Wirklichkeit heizt der Heizkörper deshalb aber nicht schneller, sondern nur länger. Der Thermostat regelt die Heizung so lange, bis die gewünschte Temperatur erreicht ist – auf der höchsten Stufe sind das etwa 28 Grad Celsius. In der Regel reicht die Einstellung „3“ aus, um eine Raumtemperatur von etwa 20 Grad Celsius zu erreichen.

Wie hoch ist mein Energieverbrauch?

Kennen Sie Ihre eigenen Energieverbräuche? Wenn ja, ist der erste Schritt zum erfolgreichen Energiesparen bereits getan. Wenn nicht, dann erfahren Sie hier mehr: Durchschnittlicher Stromverbrauch eines Haushalts.

Abhängig von der Haushaltsgröße variieren die Energieverbräuche und das jeweilige Einsparpotenzial. Bei größeren Abweichungen sollten Sie sich auf die Suche nach Stromfressern machen, indem Sie abwechselnd diverse Geräte seltener in Betreib nehmen und in wöchentlichen Abständen Ihren Zählerstand prüfen.

Tipp: Auch die neue Broschüre unseres Partners klimaaktivStromfresser waren gestern“ hilft Ihnen dabei!

Wenn es um Ihren Heizenergieverbrauch geht, gibt es je nach Heizsystem verschiedene Möglichkeiten, diesen im Auge zu behalten. Dokumentieren Sie Ihren Verbrauch, besonders wenn Sie über Energiesparmaßnahmen wie Temperaturabsenkung oder Dämmung nachdenken. Wenn Sie mit Gas oder Fernwärme heizen, erhalten Sie von Ihrem Energieversorger eine Jahresabrechnung, die den Verbrauch angibt. Vergleichen Sie auch hier Ihren Gas-Verbrauch mit dem Durchschnitt, um zu sehen, wo Sie stehen.

Tipp: Prüfen Sie jährlich Ihre Gasabrechnung, vergleichen Sie aktuelle Tarife und wechseln Sie bei einer Ersparnis zu einem günstigeren Anbieter. So können Sie jährlich bis zu 1.300€ bei den Gaskosten sparen.

Dieser Blogartikel entstand in Kooperation mit unserem Partner klimaaktiv.

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