AK Kärnten: Rad versichern gegen Diebstahl

Verfasst am 12.06.2012


Aufgrund zahlreicher Diebstähle rät die AK, Fahrräder stets mit hochwertigen Schlössern zu sichern und eine Codierung durchführen zu lassen. Bei Diebstahlversicherungen sollten die Konsumenten vorsichtig sein, denn diese können je nach Kaufpreis sehr kostspielig sein und lohnen sich nicht immer.

Jedes Jahr werden in Kärnten rund 1.500 Fahrräder gestohlen. Der beste Schutz ist das Rad gut zu sichern, doch es gibt auch Möglichkeiten sich für den Fall eines Diebstahles zu wappnen – zum Beispiel mit einer Versicherung. AK-Konsumentenschützer Herwig Höfferer betont, dass das aber oft eine Kostenfrage ist. Versicherungen können sehr kostspielig sein, da sich die Prämie nach dem Kaufpreis richtet. Außerdem haben die Anbieter eine Obergrenze der Versicherungssumme, bei sehr teuren Rädern könnte also gar nicht der ganze Schaden abgedeckt sein. In der Regel besteht ein bestimmter Selbstbehalt und auch die jährliche Wertminderung des Fahrrades ist zu berücksichtigen. Letzteres führt dazu, dass sich eine Versicherung eher bei neuen Rädern empfiehlt.

Hohe Jahresprämien

Von einigen Händlern werden Versicherungen über dem Neuwert oder Schätzwertfeststellungen angeboten. Die Jahresprämie kann dabei aber bis zu zwölf Prozent des Wertes und in einigen Fällen sogar noch mehr betragen. Eine Haushaltsversicherung deckt den Schaden nur, wenn das Rad aus einem versperrten Haus gestohlen wurde. Andernfalls muss eine Fahrraddiebstahlsversicherung im Rahmen der Haushaltsversicherung abgeschlossen werden. Die Prämie ist in diesen Fällen oft günstiger als eine eigene Versicherung für das Rad. Preisvergleiche lohnen sich also.

Fahrradpass anlegen!

Auf jeden Fall sollten Fahrradbesitzer aber einen so genannten Fahrradpass anlegen, in dem ein Foto, die Rahmennummer sowie eine genaue Beschreibung der Farbe, der Gangschaltung und der Bremsen enthalten sind. Zusätzlich zum Pass empfiehlt es sich, das Rad codieren zu lassen, was von der Exekutive durchgeführt wird. Im Falle eines Diebstahles ist das Rad dann dem Besitzer zuordenbar.

Sicherster Schutz: Rad gut absichern

Der sicherste Schutz ist aber immer noch eine gute Diebstahlsicherung – sprich ein hochwertiges Schloss. Mit billigen Spiral- oder Nummernschlössern gesicherte Räder sind für Diebe leichte Beute. Außerdem sollte man wenig frequentierte Abstellplätze meiden und Räder nicht über Nacht im Freien stehen lassen. Wird das Rad dennoch gestohlen, sollte der Diebstahl sofort bei der Polizei angezeigt werden. Sonst gibt es auch keine Versicherungsleistung.






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