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Energie sparen? Hier werden die Energiespar-Mythen aufgedeckt!

Verfasst am 05.08.2019


Verbraucht das angesteckte Ladegerät auch ohne Handy Strom? Und ist wirklich das lange Ökoprogramm beim Geschirrspüler energiesparender als das Zeitsparprogramm? Diese und weitere Energiespar-Mythen werden hier aufgedeckt – so können Sie wirklich Energie sparen!

Energiespar-Mythen aufgedeckt!

Verbraucht das angesteckte Ladegerät auch ohne Handy Strom? 🔌 Und ist wirklich das lange Ökoprogramm beim Geschirrspüler energiesparender als das Zeitsparprogramm? 🤔 Diese und weitere Energiespar-Mythen werden hier aufgedeckt – so kannst Du wirklich Energie sparen! 😁💡

Gepostet von durchblicker.at am Mittwoch, 9. Oktober 2019

1) Das allzeit bereite Ladegerät

Kann man das Ladegerät stecken lassen, auch wenn das Handy oder ein anderes Gerät gerade nicht aufgeladen wird? Bei älteren Geräten (vor 2014) sollte man das vermeiden! Neuere Geräte verbrauchen hingegen dank der Einführung der EU-Verbrauchslimits nur noch wenig Strom und sind damit keine große Belastung für die Stromrechnung - der Umwelt zuliebe sollte man aber trotzdem lieber den Stecker ziehen.

2) Geschirrspüler vs. selbst spülen

Der eine sagt Geschirrspüler und der andere behauptet, dass selbst spülen mehr Energie und Wasser verbraucht. Die Wahrheit: Der Geschirrspüler ist die bessere Wahl – natürlich unter der Voraussetzung, dass er vor dem Spülvorgang gut gefüllt ist! Besonders energiesparend sind Geräte mit einer hohen Energie-Effizienzklasse wie A+++ – eine hilfreiche Übersicht zu solchen Geräten finden Sie übrigens auf topprodukte.at!

3) Licht an, Licht aus

Lampen lieber brennen lassen, als sie ständig ein- und auszuschalten? Dieser Mythos war schon zu Zeiten der Glühbirnen falsch und ist es auch jetzt bei LED-Lampen nach wie vor. Da es keinen Strom spart das Licht brennen zu lassen und das Einschalten des Lichts kaum mehr Strom verbraucht als der Betrieb selbst, zahlt es sich aus den Lichtschalter öfters zu nutzen! Was noch dafür spricht: Bei LED-Lampen reduziert sich die Helligkeit im Laufe der Betriebsdauer – das kann allerdings hinausgezögert werden, indem die Lampen ausgeschaltet werden, wenn kein Licht benötigt wird.

Ein Tipp: Schaltfeste LED-Lampen können Sie jahrelang mehrmals ein- und ausschalten ohne dass sie kaputt werden! Die Anzahl der Schaltzyklen, z.B. 100.000, finden Sie auf der Verpackung.

4) Energieanbieter-Wechsel – ja oder nein?

Ein weiterer Mythos: Den Energieanbieter zu wechseln ist mühsam! Das ist nicht richtig, denn Sie können den Wechsel in wenigen Minuten online erledigen! So können Sie bis zu 250 Euro bei Strom und 650 Euro bei Gas pro Jahr sparen! Anbieter vergleichen und wechseln lohnt sich also, um Energiekosten zu sparen!

5) Der umstrittene Standby-Modus

Geräte im Standby verbrauchen weiter Strom – das wird uns zumindest immer wieder gesagt. Auch wenn diese Aussage stimmt, so hat sich doch ein Detail verändert: Mittlerweile sind die maximal zulässigen Energieverbrauchswerte von Geräten im Standby wegen der EU-Verbrauchslimits vorgegeben. Damit dürfen Geräte ab 2014 ohne Statusanzeige maximal 0,5 Watt verbrauchen, bei Geräten mit Statusanzeige sind es höchstens 1 Watt.

Bei älteren Geräten (vor 2014) gelten diese Limits aber nicht, daher lohnt es sich mittels schaltbarer Steckerleiste diese komplett auszuschalten. Aber auch bei neuen Geräten können Sie so aufs Jahr gerechnet einige Kilowattstunden sparen!

6) Öko- oder Zeitsparprogramm?

Was ist denn jetzt besser, das Ökoprogram oder doch das kurze Zeitsparprogramm? Auch wenn es so manchen überrascht, ist das lange Ökoprogramm die bessere Variante! Es verbraucht bis zu 40 % weniger Energie im Vergleich zu einem Standard-Programm und sogar noch mehr gegenüber einem Zeitsparprogramm!

7) Die undurchschaubare LED-Lampe

Man könnte behaupten, dass LED-Lampen nicht nachhaltig sind, weil ihre Herstellung viel Energie verbraucht. Das stimmt aber so nicht, denn dank der langen Lebensdauer und dem niedrigen Energieverbrauch wird sehr viel mehr Energie gespart!

Der Vergleich zur Glühbirne hat’s in sich: Eine 60 Watt Glühbirne verbraucht bei 3 Stunden täglich rund 66 kWh Strom pro Jahr, eine LED Lampe rund 8 kWh. Außerdem kann die LED mit einer Lebensdauer von rund 20.000 Stunden punkten, während einer Glühbirnen nach etwa 1.000 Stunden das Licht ausgeht. Damit bringen LED-Lampen sowohl für’s Geldbörserl als auch für die Umwelt viel Gutes!

Kommentare:

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Kommentare


Rauscher Christian am 11.08.2019

Wenn man auf LED Lampen wechselt, musst man doch in den meisten Fällen auch die FI-Schalter auf Typ A wechseln? Ist das so und wenn ja warum hört man in der Öffentlichkeit kaum etwas darüber? Mit freundlichen Grüßen Christian Rauscher

Oli am 10.10.2019

Typ A 30mA sollte sowieso in jedem Haushalt verbaut sein. Desweiteren ist der FI ein Personenschutzschalter und die LED‘s haben keine Auswirkung auf diesen. Standart heute Typ AC 30mA und bei Fotovoltaikanlagen Typ B

Ingrid Pfandlbauer am 20.10.2019

Gerade die Lebensdauer von LED Lampen stimmt so nicht mehr! Innerhalb von 3 Jahren verkleinern sich die Kunststoffteile, die dann zerspringen und einen Kontaktfehler verursachen. !! Ich habe auch eine ca. 30 Jahre alte LED Lampe - diese funktioniert einwandfrei !! LG Ingrid Pfandlbauer

Manfred am 21.10.2019

Also bei mir hat noch keine LED 20.000 Stunden gehalten, nicht einmal annähernd. Ich würde sogar behaupten dass sie nicht länger halten als die Glühbirne. Ich rede nicht von irgendwelchem Billigramsch sonder von OSRAM LED. Der Stromverbrauch ist natürlich geringer aber die Kosten für die LED sind ca. 9x so hoch.

rüdiger grosz am 21.10.2019

sehr wichtige und praktisch Tipps.! so unter dem Motto........man(n) lernt nie aus !!!

Ernst U. am 22.10.2019

Daß LED Lampen eine sehr lange Lebensdauer haben ist wohl auch ein sehr großer Irrglaube. Ich führe seit der Markteinführung Aufzeichnungen und mußte fest stellen, daß nur einige wenige 5 Jahre oder länger halten. In letzter Zeit ist es sogar so, daß (vor allem Billigprodukte - made in China) teilweise innerhalb der 2 Jahre gesetzlichen Garantiefrist schon mehrmals (!) getauscht werden mußten. Ich kann nur alle Konsumenten aufrufen, das auch konsequent zu tun, damit die Erzeuger vielleicht irgendwann darauf reagieren. Aber wahrscheinlich rechnen die ja mit der "Bequemlichkeit" der Konsumenten, weil sich kaum jemand das antun wird, bei so einem niedrigen Rechnungsbetrag den Kassabeleg aufzubewahren. MfG. Ernst