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Kfz-Versicherungssteuer ab 1.3.2014: durchblicker.at gibt Spartipps und stellt Rechner für Berechnung der individuellen Kostenbelastung bereit

Verfasst am 16.01.2014


Autofahren wird ab 1. März teurer, und zwar für alle. Nach Berechnungen des Tarifvergleichsportals durchblicker.at auf Basis der derzeit in Begutachtung befindlichen neuen Regierungspläne soll die motorbezogene Versicherungssteuer (kurz: Kfz-Steuer) um 13 bis 30 Prozent angehoben werden.

Sie wurde als sozial und ökologisch ausgewogene Belastungsmaßnahme angekündigt, bei der in erster Linie wohlhabende Besitzer großer Geländewagen zur Kasse gebeten werden sollten. Tatsächlich wird die Kfz-Steuererhöhung, wenn Sie kommt wie geplant, alle treffen. Das Vergleichsportal durchblicker.at hat den Begutachtungsentwurf des Finanzministeriums analysiert: Demnach werden selbst Besitzer eines Kleinwagens (z.B VW Polo, Skoda Fabia, Toyota Yaris, usw.) bei 25 bis 90 KW Motorleistung jährlich mit 13 Prozent mehr Kfz-Steuer belastet werden.

„Zwar kommen neue Kleinwagen gleichzeitig bei der Normverbrauchsabgabe (NoVA) günstiger weg. Die wird aber nur beim Neukauf oder Import eines Fahrzeuges fällig. Die Anhebung der motorbezogenen Versicherungssteuer dagegen wird alle Autobesitzer treffen, egal ob Groß- oder Kleinwagen und egal, ob es sich um einen neuen oder bestehenden Kfz-Versicherungsvertrag handelt. Ab 1.3. zahlen hier – wenn auch in unterschiedlichem Ausmaß – alle mehr, und das dauerhaft“, sagt Reinhold Baudisch von durchblicker.at.

Kleine und mittlere Fahrzeuge: 13-14% bei der Motorbezogenen Versicherungssteuer

Der jetzige Begutachtungsentwurf sieht vor, dass die ersten 24 Kilowatt (kW) Motorleistung wie bisher unbesteuert bleiben. Für Autos bis 90 KW sind für jedes weitere kW ab 1. März pro Monat 7 Cent mehr als bisher zu bezahlen, für Autos bis 110 KW für die weiteren 20 kW jeweils 11 Cent zusätzlich, und darüber hinaus dann für jedes weitere kW zusätzlich 20 Cent.

Für die Mehrheit der Fahrzeugbesitzer wird die Steueranhebung damit bei jährlicher Zahlung der Versicherungsprämie bei rund 13 bis 14 Prozent liegen. Für einen Volkswagen Golf Comfortline 1,4 (55 kW) fällt etwa künftig eine motorbezogene Versicherungssteuer von 230,64 Euro an, das sind 26,04 Euro mehr als bisher. Für einen Audi A4 1.9 TDI (85 kW) steigt die jährliche Steuerlast um 51,24 Euro auf 453,84 Euro, für einen BMW 320td compact (110 KW) um 81,84 Euro auf 649,44 Euro.

Fahrzeuge mit größerer Motorisierung: 20-30% Steigerung

Besitzer von Autos mit stärkeren Motorisierungen müssen dagegen bei der Kfz-Steuer in Zukunft um 20 bis 30 Prozent tiefer in die Tasche greifen: Selbst ein umweltfreundlicherer Mercedes S 300 BlueTEC HYBRID wird bei einer Leistung von 170 KW künftig mit 1.189,44 Euro um 239,39 Euro oder 23% höher als bisher besteuert werden. Für einen Range Rover SDV8 mit 250 kW zahlt man ab 1. März 1.909,44 Euro Versicherungssteuer, eine Kostensteigerung von 417,84 Euro oder 28%.

durchblicker.at: Online-Rechner für Berechnung der persönlichen Teuerung

In Summe will die Bundesregierung durch die Anhebung der Kfz-Steuer laut Medienberichten im ersten Jahr 200 Mio. Euro zusätzlich einnehmen, in den Folgejahren jährlich 230 Mio. Euro. Der Gesetzesentwurf ist laut Finanzministerium noch bis 22. Jänner in Begutachtung, kommt dann ins Parlament und soll laut Entwurfstext bereits auf alle Zahlungen von Versicherungsprämien angewendet werden, „die nach dem 28. Februar 2014 fällig werden“. Was bedeutet das für den Einzelnen? Für die Berechnung der individuellen Kostensteigerung bei der Kfz-Versicherung stellt durchblicker.at für KonsumentInnen aus aktuellem Anlass ein Berechnungs-Tool zur Verfügung. Dieses kann auf https://durchblicker.at/autoversicherung/motorbezogene-versicherungssteuer-rechner aufgerufen werden.

Zwei einfache Spartipps, um weniger für die Autoversicherung zu bezahlen

durchblicker.at rät KonsumentInnen, die Steuerhöhung durch zwei einfache Maßnahmen zu kompensieren. Baudisch: „Unser erster Tipp: Die Kfz-Polizze möglichst auf jährliche Zahlweise umstellen. Was viele nicht wissen: Wer nicht jährlich bezahlt, sondern unterjährige Zahlungen leistet, zahlt auch bei der motorbezogenen Versicherungssteuer drauf. Bei monatlicher Zahlung ist die Steuer aufs Jahr gerechnet um satte 10% höher als bei jährlicher Zahlweise. Gerade Besitzer kleinerer Fahrzeuge können durch die Umstellung von monatlich auf jährlich einen Großteil der Mehrkosten kompensieren.“
„Unser zweiter Tipp betrifft die Autoversicherung selbst: Je nach Fahrzeuggröße und bestehenden Vertragskonditionen kann man bei der Kfz-Versicherung durch einen Wechsel zum günstigsten Anbieter derzeit bis zu 700 Euro im Jahr einsparen. Gerade wer seinen bestehenden Vertrag schon länger nicht mehr überprüft hat, sollte prüfen, ob es nicht günstigere Angebote gibt.“ durchblicker.at bietet dafür hier einen kostenlosen und anonymen Vergleichsrechner an.

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