Neue Verkehrsregeln 2017: Das ist bald auf Österreichs Straßen neu

Verfasst am 22.12.2016


Wegfallende Anhaltepflicht bei einigen Verstößen, „Alkolocks“, verlängerte Probezeit und noch mehr – das Jahr 2017 bringt einige neue Verkehrsregeln auf Österreichs Straßen. Hier erfahren Sie alles was Sie wissen sollten!

Neue Verkehrsregeln 2017

Was wird es 2017 Neues auf Österreichs Straßen geben? Alle wichtigen Infos vom ÖAMTC zu den Neuerungen bei Sanktionen, Vorschriften, Preisen und mehr haben wir für Sie zusammengefasst!

Teurere Vignette, Sondermauten und Parkgebühren

Während die Autobahn-Vignette um 0,8 Prozent verteuert wurde, wurden auch einige Tarife für Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen Gesamtgewicht auf den Sondermautstrecken erhöht. Außerdem steigen in Wien und Klagenfurt die Parkgebühren – alte Wiener Parkscheine können noch bis Juni 2017 umgetauscht werden.

Die erhöhten Kosten lassen sich übrigens auf einem anderen Weg wieder zurückholen: Durch den Wechsel Ihrer Autoversicherung können Sie bis zu 700 Euro im Jahr sparen, bei der Motorradversicherung sind es bis zu 250 Euro! Einfach im Vergleichsrechner für Autoversicherungen oder Motorradversicherungen die Anbieter vergleichen, Versicherung wechseln und einfach Fixkosten sparen.

Fotos aus der Verkehrsüberwachung als Beweis für weitere Verstöße

Fotos aus bildgebenden Überwachungsverfahren gelten ab 14. Jänner als Beweis bei einigen Delikten. Bisher war hierzu eine polizeiliche Anhaltung notwendig, 2017 genügen dazu auch Fotos wie jene von Radarkontrollen, Section Control und Abstandsmessungen.

Dies betrifft folgende Delikte ab dem noch unbekannten Tag nach der Kundmachung der 28. StVO-Novelle: Telefonieren am Steuer ohne Freisprecheinrichtung, unerlaubte Personenbeförderung, Nichtanlegen des Sicherheitsgurts, mangelnde Kindersicherung, Nichttragen eines Schutzhelmes und Beförderung einer unzulässigen Anzahl von Personen auf einem Motorrad oder Motorfahrrad.

Keine Weiterfahrt nach IG-L-Geschwindigkeitsüberschreitungen

Bei IG-L verordneten Höchstgeschwindigkeiten soll künftig die Weiterfahrt verhindert werden, wobei noch in Diskussion steht, ob hierfür eine bestimmte Mindestüberschreitung vorausgesetzt wird. Mögliche Maßnahmen wären beispielsweise die Abnahme der Fahrzeugschlüssel oder die Anbringung von Radklammern.

Verkürzte Entziehungszeit für alkoholauffällige Lenker möglich

Ab 1. September soll ein alternatives Bewährungssystem für alkoholauffällige Lenker fünf Jahre lang getestet werden. Jene, die sich freiwillig einen Alkomaten ins Fahrzeug einbauen lassen und an Mentoring-Gesprächen teilnehmen, können ihre Entziehungszeit um die Hälfte verkürzen.

Längere Probezeit für Führerschein-Neulinge

Die Probezeit für Fahranfänger wird 2017 erhöht: Ab 1. Juli beträgt sie drei Jahre ab Erteilung der Lenkberechtigung – das gilt auch für L17-Fahranfänger. Wird der Lenker innerhalb der Probezeit mit dem Handy am Steuer erwischt, wird die Probezeit um ein Jahr verlängert und eine kostenpflichtige Nachschulung ist zu absolvieren.

Höheres Mindestalter bei Mopedausbildung

Wer eine Mopedausbildung ab 1. März starten möchte, darf das frühestens zwei Monate vor dem 15. Geburtstag machen. Bisher waren es 6 Monate zuvor – der Mopedführerschein darf aber nach wie vor frühestens zum 15. Geburtstag ausgestellt werden.

Neue Regelungen für E-Fahrzeuge

Elektrofahrzeuge werden gefördert: Ab März können österreichweit Prämien beim Kauf von Elektrofahrzeugen sowie Unterstützungen für den Aufbau von E-Ladestationen beantragt werden, Stichtag der Gültigkeit ist bereits der 1. Jänner 2017.

Ab April gibt es außerdem eigene Nummerntafeln für E-Autos mit grünen statt schwarzen Buchstaben und Zahlen. So lassen sich zukünftige Regelungen für E-Fahrzeuge überprüfbar machen – eine neue Zusatztafel mit dem Symbol eines Steckers besagt, dass an dieser Stelle das Halten und Parken nur für E-Fahrzeuge zum Stromtanken erlaubt ist.

Elektrisch betriebene Gütertransporter bis 4.250 kg können ab 1. März mit dem B-Führerschein gelenkt werden (vorerst auf fünf Jahre befristet). Dafür wird eine fünfstündige Zusatzausbildung mit Eintrag des Code 120 im Führerschein benötigt.

Niedriger CO2-Grenzwert bei privater Dienstwagen-Nutzung

Alle, die 2017 einen neu angeschafften Dienstwagen bekommen und diesen auch privat nutzen, sollten wissen: Der CO2-Grenzwert wurde auf 127g/km gesenkt. Bis zu dieser Grenze sind wie bisher monatlich 1,5 Prozent der Anschaffungskosten (max. 720 Euro) als Sachbezug anzusetzen, bei Überschreitung sind es 2 Prozent (max. 960 Euro) im Monat. Für bestehende Dienstwagen sowie Dienstwagen mit Erstzulassung vor 2017 gilt weiterhin der Grenzwert von 130g/km.

Kommentare:

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Kommentare


Bleitd am 26.12.2016

Ich hoffe das die Ausländer wie Ungarn Slowakei und so weiter die jezt schon die 130 Kh überschreiten auf den Autobahnen und vor einem Plitzer ab bremssen das dort mehr bestraft wird ohne dieskosionen das nachtbar Land deutschland macht es schon Lange da mus ein Belgischer Autofahrer der zu schnel fährt 750 Euro zahel auf der stelle kann er das nicht wird ihm das auto weg genommen und er hat 14 Tage zeit um es aus zu lösen wenn nicht wird es fersteigert und so muß nach meiner meinung auch mit den ausländischen fahrer es in Österreich gemacht werden, Weil ein stads bürger oder ein deutscher seine strafe bekommt nicht so hoch wie der Belgische auto fahrer dewegen weil ein deutscher strafe zahlen muß und den Fürerschei für 1 oder auch 5 monate ab geben muß. Ich werde masief auf der Österreichen Atobahn getrenkt wenn ich 130 oder 135 fahre dann kommen die von hinten micht Lischthube schon an und fahren fast in den Koffer raum und das kannse kann man auch per luft überwachen mit einer Hummel/ Hubschrauber wie es die Deutsche Polizei auch schon macht da muß mehr Polizei und Kontrolen sein per Luft und ziwiel PKWs

rudolf chemelli am 26.12.2016

die benüzung von behinderten parkplätzen durch nichtberechtigte, muss stränger geandet werden. schellfahrer drängler höher bestrafen. ein radfahrgesetz ist dringend notwendig radwege sind zu benützen,sowie verkehrsregeln. bei zebrastreifen fussgänger zonen ist anzuhalten und langsam fahren. wenig kontrollen!! 30 zonen bei schulen werden ignoriert. keine kontrollen. mit freundlichen grüßen rudolf chemelli

Ludwig Mühlbacher am 31.12.2016

bitte alle neuerungen 2017 ist zu begrüßen sehr gut, danke!

kirchner am 12.01.2017

Die Abzocke wird intensiviert! IG-L Werte haben auf Autobahnen nichts zu suchen, die sind nur ein Spielzeug für Grünpolitiker mit Neidkomplexen gegenüber Autobesitzern. Warum die Weiterfahrt verboten werden soll bei Überschreitung von IG-L Werten ist eine Zumutung. Dienstwägen für Jagdbetreuer oder Bergbaubetreiber gehören von den CO² Grenzen ausgenommen. Die LKW Lasten sollten auf 44 t angehoben werden um Emissionen zu reduzieren, etc

alfred am 12.01.2017

es wird Zuviel bestraft ein aufklärungs unterricht bei mehrfach gleicher Übertretungen würde sicher mehr bringen links fahren ist ein häufiger unfallträger zivile einsatzfahrzeuge nicht im Einsatz sollten sich auch an die Vorschriften halten und nicht immer zu knapp auffahren und der vorderman glaubt es ist ein drängler nur einige punkte aufgezählt Vorschrift bei Zebrastreifen wie im gesetz vorgesehen werden von fussgänger und vorallem von Radfahrern ignoriert wird auch kindern in schulen falsch erklärt mfg alfred

Carlo Valdez am 12.01.2017

Das ist hoffentlich ein Scherz! Bei IG-L verordneten Höchstgeschwindigkeiten soll künftig die Weiterfahrt verhindert werden!!?!! Ich habe läuten gehört, das auch Lenker mit Mundgeruch oder auch schmutzigen Unterhosen an der Weiterfahrt gehindert werden sollen;-) WEHRT EUCH GEGEN DERARTIGEN UNSINN!!

Günther Ambros am 12.01.2017

Gibt es auch neue Regelungen für Hybrid - Fahrzeuge

Mike am 12.01.2017

Vorrangig sollte die Praxistauglichkeit von diversen Assistenzsystemen stärker berücksichtigt werden. Als eben "nicht leuchtendes Beispiel" möchte ich das automatische Abblendlicht / Fahrlicht ansprechen. Die Sensoren der meisten Autos unterscheiden zwischen hell und dunkel, erkennen jedoch nicht, ob es zB. nebelig ist oder wegen Regen oder Schnee schlechte Sichtverhältnisse herrschen. Daher sind eben bei derartigen Bedingungen sehr viele Lenker ohne ausreichende Beleuchtung unterwegs und gefährden sich und andere. Einige sind sich dessen gar nicht bewusst, andere wiederum sind der Meinung dass sie selbst für die Funktion bzw. der Nutzung der Assistenzsysteme nicht verantwortlich sind und verstoßen bewusst gegen die STVO. Leider werden Hinweise, dass der Lenker die Verantwortung bzw. die Letztentscheidung zu tragen hat, nicht ernst genommen und somit landen ja auch immer wieder Autos im unwegsamen Gebiet, weil " es das Navi so befohlen hat". Wenn Verkehrskameras für die Überwachung der STVO herangezogen werden, dann sollten eben nicht nur Handybenutzer und Gurtmuffel erfasst werden, sondern auch Fahrzeuge mit unzureichender Beleuchtung. Weiters sollte angedacht werden, zB. das angesprochene automatische Fahrlicht bei der Typisierung für unseren Markt auf die Praxistauglichkeit stärker zu prüfen und bei nicht ausreichender Sensibilität ggf. ausser Kraft zu setzen. Ich erinnere zB., als die 3. Bremsleuchte in Österreich noch nicht genehmigt wurde, musste diese eben auch funktionslos geschaltet werden.

Wineroither Theresa am 12.01.2017

Danke für den Bericht über die Neuerungen im Straßenverkehr.

herr ercan yildiz am 12.01.2017

Sind d. komplet verrückt geworden was d. IG-L betrifft,100 beschränkung in name Umwelt ist sowiso Hausgemacht,durch begünstigung d. Dieselfahrzeug,u. Bioanlagen,Man zahlt da Autobahn vignett und darf über 40km nur 100km\h.Und das gröste Armut zeugniss gebe ich d. verschiedenen Autmobilclub ARBÖ u. ÖMTC:

Franz am 12.01.2017

Liebe Grüße an Bleitd! Danke, dass Sie sich die Mühe machen, die guten Ideen so ausführlich darzustellen obwohl Ihnen das Schreiben in Deutsch offensichtlich schwer fällt. Toll integriert, danke

Knauer Peter am 13.01.2017

Wie hoch ist die Förderung für ein E-Auto. Wieviel Prozente werden bei Geschwindigkeits-Überschreitung in Abzug gebracht? Ortsgebiet,Bundesstrasse und Autobahnen und ab wann wird der Führerschein abgenommen? Bei Park und Halteverbote gibt es in Österreich von Bundesland zu Bundesland Ekladante Unterschiede was die Höhe des Strafausmaßes betrifft. Trotz alldem Danke für die Info. lg.Peter Knauer

Paul am 13.01.2017

IG-L Geschwindigkeitsüberschreitung mit Fahrzeugstilllegung könnte die Idee von Schildbürgern sein. Wie blöd muss man sein um auf so eine Regelung zu kommen und sie auch noch der Öffentlichkeit als geniale Erfindung verkaufen zu wollen. Wer zu schnell fährt sollte wie bisher je nach höhe der Überschreitung bestraft werden.(sollte auch für ausländische Fahrer gelten, die bis jetzt zu 80% ohne Strafe davongekommen sind). Lg.Paul

stefan am 13.01.2017

wen jeder der nach abfaart von zuhause nach 50m das telefoon benutst ! und das sind seer fiele extra bestraafd werden finde ich nicht meer als korekt dan komt noch dazu das diese leute beim abbiegen zowizo vergessen die faartrichtung an zu geben .das hier richtich kontroliert undbestraafd wird super!!!!

Epi am 13.01.2017

Der Kraftfahrzeuglenker ist u. bleibt die Melkkuh der Nation. Auch wenn es ohne Regeln im Strassenverkehr und im Zusammenleben nun mal nicht geht, doch was an Verboten und Überwachungen immer wieder in die Welt gesetzt wird, lässt einen schon sehr oft am gesunden Menschenverstand zweifeln. Die neue IG-L Regelung ist ein Witz und die Autofahrerklubs ARBÖ und ÖAMTC müssten da eigentlich mal etwas lauter werden!

Heinz Kerschbaumer am 24.01.2017

Keine Weiterfahrt nach IG-L-Geschwindigkeitsüberschreitungen Die Industrie verschmutzt unsere Umwelt und die Autofahrer müssen wiedermal dafür Büsen. Wenn unseren Politikern nichts Besseres einfällt sollten sie endlich die Politik verlassen. Geschwindikeitsbeschränkung auf der Autobahn bringt nur minimale Verbesserung. Kraftstoffverbrauch bei 100 oder 130km/h gleich hoch. Dieses Gesetz ist nur eine Frotzelei für Pendler. Verkürzte Entziehungszeit für alkoholauffällige Lenker möglich Vielleicht würden die Politiker auch mal daran denken wie viele Ältere Verkehrsteilnehmer auf unseren Straßen unterwegs sind, die durch Medikamente mehr beeinträchtigt sind als Alkoholisierte Personen. Laut neuster Studie wird nur 1 Unfall von 10 Unfällen von einem Alkoholisierten verursacht. Die Gefahr liegt also nicht bei den Alkoholfahrern. Herr Leichtfeld sollte mal lesen lernen. Neue Regelungen für E-Fahrzeuge Jetzt werden E Fahrzeuge noch mehr gefördert. Und das wieder mit unserem Geld. Wer kann sich schon ein Elektroauto leisten, wenn es das 3-fache eines Benzinautos kostet. Umweltfreundlich wäre es besser Benzin Autos mit Bio Ethanol zu betreiben und Flächendeckend Tankstellen einrichten. Förderung auch für Hybridfahrzeuge mit Bio Ethanol. Hier fehlt leider die Lobby die unsere Politiker bezahlt. Unsere Politiker sind so etwas von einfallslos, ihnen geht es nur darum den kleinen Bürger zu traktieren.


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