Glasfaser-Internet

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Was ist Glasfaser-Internet?

Im Gegensatz zu herkömmlichen Kupfer-Doppelader-Kabeln bestehen die Leitungen beim Glasfaser-Internet aus sogenannten Lichtleitern. Diese aus Quarzglas oder Kunststoff bestehenden Kabel übertragen Daten nicht mittels Stromimpulsen, sondern über Lichtsignale. Glasfaserkabel lösen Kupferleitungen systematisch ab und bilden das Rückgrat der Breitband-Daten-Infrastruktur.

Vorteile: Durchgehend schnelle Verbindung

Glasfaserkabel sind weitaus weniger fehleranfällig, beispielsweise bei Stromausfällen. Außerdem sind mit Glasfaser-Internet um ein Vielfaches höhere Upload- und Download-Geschwindigkeiten möglich als mit herkömmlichen Übertragungsmethoden. Insbesondere bei längeren Wegen vom Verteiler zur Steckdose weisen andere Internettechnologien große Verluste bei der Geschwindigkeit der Datenübertragung auf, während die Breitband-Rate bei Glasfaserkabeln konstant schnell bleibt:

Downloadrate nach Entfernung zum Verteiler:

300m 1000m 1500m 3000m
>300 Mbit/s >300 Mbit/s >300 Mbit/s >300 Mbit/s
97 Mbit/s 35 Mbit/s 15 Mbit/s -
47 Mbit/s 25 Mbit/s 15 Mbit/s -
20 Mbit/s 17 Mbit/s 10 Mbit/s -

Egal, ob Glasfaser oder nicht: Diese Downloadgeschwindigkeiten sollte Ihr Internetzugang für den privaten Gebrauch erfüllen:

Empfohlene Downloadgeschwindigkeit
12 Mbit/s
16 Mbit/s
16 Mbit/s
50 Mbit/s

Welche Arten des Glasfaser-Netzausbaus gibt es?

Der Breitband-Ausbau des Glasfasernetzes ist in Österreich unterschiedlich voran geschritten. Allgemein wird zwischen folgenden Stufen unterschieden:

  • Verlegung der Glasfaserleitungen bis zum nächsten Verteiler:

    FTTN: Fibre To The Node, Fibre To The Neighborhood

  • Verlegung der Glasfaserleitungen bis zum Gebäude:

    FTTB: Fibre To The Basement, Fibre To The Building

  • Verlegung der Glasfaserleitungen bis zur Wohnung:

    FTTH: Fibre To The Home

  • Verlegung der Glasfaserleitungen bis zur Netzwerkdose:

    FTTD: Fibre To The Desk

Wo kann ich Glasfaser-Internet nutzen?

Auch wenn das Glasfasernetz aktuell bereits mehr als 50% der österreichischen Dateninfrastruktur abdeckt, ist der direkte Anschluss von Privathaushalten bisher nur sehr schwach durchgesetzt. In Österreich sind derzeit lediglich 1,6% aller stationären Internet-Breitbandanschlüsse Glasfaser (FTTH). Österreich ist damit beinahe europäisches Schlusslicht, was Glasfaser-Internet angeht. Nur Irland, Griechenland und Belgien haben eine geringere direkte Netzabdeckung. Auch Deutschland hat mit 1,8% Glasfaseranteil eine ähnlich niedrige Abdeckung wie Österreich.

Wie stark Sie von den hohen Geschwindigkeiten des Glasfaser-Internets profitieren können, hängt davon ab, wie weit der Netzausbau von Glasfaserleitungen in Ihrem Wohngebiet ist. Vorherrschende Technologie ist FTTN, wobei die schnellen Glasfaserkabel bis zu Verteilerboxen (den sogenannten Nodes) gelegt werden. Die einzelnen Haushalte sind über herkömmliche Kupferkabel mit den Verteilern verbunden. Trotzdem können auf diese Art und Weise immer noch Verbindungsgeschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/Sekunde erreicht werden.

In osteuropäischen Ländern ist der Anteil an direktem Glasfaser-Internet übrigens um ein Vielfaches höher. Beispielsweise liegt er in der Slowakei bei 26,8%. Das liegt unter anderem daran, dass der Netzausbau in Österreich viel früher begonnen hat und daher noch Kupferkabel in den Leitungen vorherrschen. Die jüngeren Internet-Netze in Osteuropa hingegen setzten gleich auf Glasfaser.

Wer bietet Glasfaser-Internet an?

Der Glasfaser-Anteil am Netz variiert bei Anbietern und eingesetzter Technik. A1 beispielsweise setzt vermehrt auf die Technologie des FTTN, während beispielsweise UPC FTTB und FTTH forciert. Da die Anbieter ihre eigens finanzierten Netze aktuell keinen Konkurrenten zur Verfügung stellen müssen, variiert die Glasfaser-Netzabdeckung je nach Anbieter. Nur Glasfaser-Internet, das mit Fördermitteln aus der Breitbandmilliarde des Infrastrukturministeriums gebaut wurde, muss zur freien Nutzung zur Verfügung stehen.

In der Diskussion steht übrigens auch der zukünftige Ansatz eines offenen Netzes, in dem Anbieter ihre Infrastruktur auch anderen Dienstleistern zur Verfügung stellen. So soll der Ausbau eines gemeinsamen Breitband-Netzes forciert werden.

Im Endeffekt ist die Verbindungsgeschwindigkeit ausschlaggebend

Egal, ob ein Anbieter Glasfaser-Internet bis zu Ihrer Steckdose oder lediglich bis zu einem Verteiler zur Verfügung stellt: Im Endeffekt ist die Geschwindigkeit der Datenübertragung wichtig. Auch Hybridtechnologien wie FTTN erzielen für den Privatgebrauch ausreichende Breitband-Geschwindigkeiten. Achten Sie daher bei der Wahl des Anbieters unbedingt vorrangig auf die bereitgestellte Geschwindigkeit.

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