Kabelfernsehen

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Kabelnetzbetreiber in Österreich

Da in Österreich kein gemeinsames Kabelnetz aufgebaut ist, gibt es keine Anbieter, die Kabelfernsehen bundesweit zur Verfügung stellen, mit Ausnahme von Fernsehen über DSL. Die größten Betreiber in Österreich decken mit ihrer Infrastruktur mehrere Bundesländer ab, stellen jedoch die Ausnahme dar.

Daneben gibt es eine Vielzahl an Betreibern, die Kabelfernsehen regional anbieten und unterschiedliche Pakete im Sortiment haben. Daher sollten Sie bei jedem Tarifvergleich und bei der Wahl des Anbieters für Kabelfernsehen unbedingt darauf achten, dass das Angebot in Ihrer Region verfügbar ist. Dies lässt sich leicht sicherstellen, indem Sie im Vergleichsrechner Ihre Postleitzahl angeben und auf der Website des potenziellen Anbieters einen Verfügbarkeitscheck machen.

Wie funktioniert die Technik hinter Kabelfernsehen?

Kabelfernsehen wird, ähnlich wie Satellitenfernsehen aber dem Empfang mit der Sat-Schüssel, hauptsächlich mittels Koaxialkabeln übertragen. Diese zweipoligen Kabel bestehen aus einem Innenleiter, sowie einem röhrenförmigen Außenleiter, der den Innenleiter vor Störstrahlung abschirmt. Koaxialkabel sind dazu geeignet, hochfrequente Breitbandsignale von bis zu einigen Gigahertz zu übertragen. Mitunter werden auch Kupferkabel oder Glasfaser-Kupfer-Hybrid-Kabelleitungen verwendet.

Sobald das Kabel in der Wohnung auf die Verteilerbuchse trifft, wird das Signal in drei verschiedene Arten aufgeteilt:

  • FM-Höfunksingale

  • Internetsignale

  • Kabelfernsehsignale

An diese sogenannten Anschlussdosen wird das entsprechende Empfangsgerät an die jeweilige Dose angesteckt. Sollte eine Antennendose noch nicht in der Wohnung oder im Haus integriert sein, wird sie für gewöhnlich von einem Techniker installiert, den der Kabelfernsehbetreiber beauftragt.

Es gibt verschiedene Arten von Antennendosen, die eine unterschiedliche Anzahl an Anschlüssen aufweisen. Wird beispielsweise eine einfache Antennensteckdose eingebaut, kann mit ihr nur Hörfunk und Kabelfernsehen empfangen werden. Für eine nachträgliche Internetnutzung stellen Kabelnetzbetreiber meist einen Aufsteckadapter zur Verfügung, anstatt die Steckdose austauschen zu lassen. Über diesen Adapter laufen dann Hörfunk, Kabelfernsehen und Internet. Die Fernsehübertragung über das Telefonnetz (DSL) wird übrigens auch als Kabelfernsehen bezeichnet.

Wie lässt sich digitales Kabelfernsehen empfangen?

Die Grundvoraussetzung für digitales Kabelfernsehen ist ein DVB-C- Tuner. In den meisten neueren Fernsehgeräten ist dieser bereits standardmäßig eingebaut, ältere Modelle brauchen zusätzlich noch einen Digitalreceiver (auch Kabelbox oder Kabelreceiver genannt). Wie auch bei DVB-T ist bei digitalem Kabelfernsehen für das Ansehen bestimmter Programme ein CI-Modul notwendig, da die Kabelnetzbetreiber sie vorab verschlüsseln. Während die Module im Fachhandel erhältlich sind, geben die Anbieter Smartcards aus, die in das Modul gesteckt werden müssen, um das Signal zu entschlüsseln. Die Kabelprogramme der öffentlich-rechtlichen Sender lassen sich aber nach wie vor ohne CI-Modul empfangen.

Von den ersten Gemeinschaftsanlagen bis hin zu DVB-C2

Die erste Gemeinschaftsanlage für Kabelfernsehen wurde im November 1974 in Vöcklabruck errichtet. Die ersten Programme, die ab Mai 1975 empfangen wurden, waren die ORF-Sender und drei deutsche Kanäle, die aufgrund der Grenznähe gut empfangbar waren. Auch im oberösterreichischen Dietach wurde 1976 recht früh Kabelfernsehen eingeführt.

In Wien startete die von der Stadt und Philips gegründete „Wiener Telekabel“ 1978 damit, Gemeindebauten in Floridsdorf und Donaustadt mit Kabelfernsehen zu versorgen. Aus diesem Anbieter entwickelte sich übrigens UPC. Ab Ende der Siebzigerjahre etablierten sich immer mehr regionale Kabelanbieter in den Bundesländern. Kabelfernsehen hat jedoch im Vergleich zum Satellitenfernsehen, das mehr als die Hälfte der österreichischen Haushalte abdeckt, eine eher geringere Bedeutung. Kabelanschlüsse machen etwa nur ein Drittel aller Fernsehanschlüsse aus.

Digitales Kabelfernsehen (DVB-C) gibt es in Österreich bereits seit 2001. Die Sender wurden aber verschlüsselt. Diese Sperre wurde 2013 aber wieder aufgehoben. Die Analogabschaltung Ende 2016 bedeutete übrigens auch für analoges Kabelfernsehen das Aus. Kabelsender sind mittlerweile nur noch über DVB-C zu empfangen. Der Nachfolgestandard, DVB-C2, befindet sich noch immer in der Testphase.

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