Erfolgreich durch den Motorrad-Herbst!

Verfasst am 24.10.2013


Auch wenn die kommenden Touren etwas kühler ausfallen können: Bis zum tatsächlichen Wintereinbruch werden Sie sicherlich noch die ein oder andere Möglichkeit haben, sich auf das Motorrad zu schwingen. Immerhin warten noch die letzten Sonnenstrahlen und ein wunderbar buntes Panorama auf alle Biker.

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Da jedoch eine Ausfahrt in den kommenden Tagen und Wochen bestimmte Herausforderungen mit sich bringt, haben wir für Sie einige Tipps gesammelt, worauf es bei den letzten Motorradtouren dieses Jahres zu achten gilt:

Vollkommen veränderte Bedingungen

Es sind bloß ein paar Wochen sind vergangen, doch die vorherrschenden Bedingungen haben sich seit Juli bzw. August vollkommen geändert. Zuallererst ist anzumerken, dass die Anzahl der Motorräder bereits zurückgegangen ist, wodurch viele andere Verkehrsteilnehmer nicht mehr mit einspurigen Kraftfahrzeugen rechnen.
Aber vor allem die Wetterbedingungen sind nicht mehr so wie im Sommer. Es gilt daher bereits vorab, sich auf die Änderungen vorzubereiten. Besonders Regen und Nebel treten im Winter häufiger auf, außerdem ist mit tiefstehender Sonne die Blendungsgefahr für alle Verkehrsteilnehmer besonders hoch. Es gilt daher, vorsichtig zu fahren, um kein Hindernis zu übersehen und auch selbst von anderen KFZ-Lenkern nicht übersehen zu werden. Wir empfehlen daher: einfach einmal ein paar Stunden opfern, im geschützten Umfeld (Parkplatz, Industriegebiete etc.) etwas trainieren und sich so selbst die Zeit geben, mit den geänderten Umständen zu Recht zu kommen. Am besten: die Sachen packen und los, wenn widrigere Bedingungen herrschen, also bei Regen, Nebel etc. das Fahrverhalten testen. Wichtig ist es nämlich, für das eigene Fahrzeug auch bei Nässe bzw. Kälte oder aber rutschiger Fahrbahn ein gewisses Gefühl zu entwickeln. Sie werden sehen, in Kürze hat sich Ihr Gefühl für das Motorrad, den Untergrund und auch die Umgebung enorm verbessert! Sollten Sie auch das abgestellte Fahrzeug gegen Umweltschäden, die durch die kommenden Witterungsänderungen entstehen können, absichern wollen, ist für Ihr Fahrzeug eine Kaskoversicherung notwendig. Hier können Sie einen anonymen und kostenlosen Versicherungsvergleich durchführen.

Achtung Kälte!

Nicht nur Fahrer und Sozius, auch dem Fahrzeug selbst kann es kalt werden. Deswegen sollte sowohl auf Mensch als auch Maschine acht gegeben werden. Was nun das Motorrad betrifft so sei angemerkt, dass im Herbst das Fahrzeug genauso gepflegt werden muss wie auch während dem Rest des Jahress. Besondere Aufmerksamkeit sollte man der Batterie widmen, damit der Start des KFZ genauso problemlos funktioniert wie auch bei warmen Temperaturen. Fahrer und Sozius betreffend sollte auf die richtige Kleidung achtgegeben werden. Frierend ist es nämlich besonders schwierig, konzentriert und aufmerksam am Verkehr teilzunehmen. Achtsamkeit gilt auch bei morgendlichen Ausfahrten: war es in der Nacht besonders kalt, so kann durchaus Raureif auf der Straße vorhanden sein, die Rutschgefahr erhöht sich also.

Laub, Schlamm und Co.

Geänderte Fahrtbedingungen können immer wieder auftreten, vor allem im Herbst ist das Wetter manchmal unberechenbar. Eine Recherche der Voraussetzungen entlang der geplanten Strecke vorab rentiert sich also, doch auch bei einer Tour selbst sollte die Möglichkeit einer raschen Änderung im Hinterkopf bleiben. Es kann zu schnellen Temperatur- und Witterungsänderungen kommen, die Sonne kann blenden und der Zustand der Fahrbahn kann sich rasch ändern. Besonders der Untergrund kann sich jederzeit durch Laub, Fallobst oder Schlamm ändern und das bedarf besonderer Vorsicht. Sollten Sie tatsächlich merken, dass Sie Gefahr laufen zu rutschen, dann stellen Sie Ihr Verhalten am besten entspannt um: Nehmen Sie das Gas weg, lenken Sie entspannt und unverkrampft. Außerdem funktioniert in der Regel der hintere Stopper in solchen Situationen besser, daher sollten Sie das Bremsen mit dem Hinterrad auch vorab üben, um für die Reaktionsweise Ihres Fahrzeugs ein Gefühl zu bekommen. Auch mit plötzlichem Wildwechsel oder unerwartetem Auftreten von Nebel sollte im Herbst gerechnet werden.

Gute Sicht für alle!

Im Herbst ist für Motorradfahrer auch folgender Leitspruch unerlässlich: Gesehen und gesehen werden. Früher auftretende Dunkelheit, Nieselregen und Nebel tun ihr übriges, um die Sichtbarkeit für alle Verkehrsteilnehmer merklich zu reduzieren. Es gilt daher, um nicht übersehen zu werden, das Zweirad in Schuss halten und zu überprüfen, dass die Fahrzeugbeleuchtung einwandfrei funktioniert. Selbstverständlich trägt auch Kleidung mit Reflektoren dazu bei, dass Sie mehr Beachtung im Straßenverkehr finden.
Neben der eigenen Sichtbarkeit geht es aber wie gesagt auch darum, andere immer perfekt zu sehen. Das A und O in diesem Zusammenhang ist sicherlich Ihr Visier. Dieses sollte auf jeden Fall kratzerfrei und beschlag-resistent sein.

Fahrweise anpassen

Der wichtigste Ratschlag, den es im Zusammenhang mit Motorrad fahren im Herbst geben kann ist wohl: Passen Sie Ihre Fahrweise an die vorherrschenden Verhältnisse an! Neben einem in Schuss gehaltenen Fahrzeug und der perfekten Kleidung ist diese Empfehlung zentral für ein angenehmes Fahrterlebnis. Wie bereits erwähnt sollten Sie vorab etwas üben, um sich an die geänderten Bedingungen problemlos anpassen zu können. Fahren Sie vorrausschauend, mäßigen Sie das Tempo in den Kurven aber vor allem: bleiben Sie ruhig, locker, entspannt und versuchen Sie im Zweifelsfall nicht zu hastig zu reagieren.
Wenn Sie nun unsere Tipps beherzigen werden Sie merken, dass auch jetzt noch die ein oder andere Ausfahrt mit Ihrem Bike erfolgreich möglich ist, und Sie mit einer wunderbaren Umgebung entschädigt werden. Wir wünschen jedenfalls viel Spaß und eine sichere Ausfahrt!

Foto: bobofoto - Fotolia.de


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