“Schnauze voll” von der Hundesteuer?

Verfasst am 29.01.2013


Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH machen gegen die "massiven" Erhöhungen bei der Hundesteuer mobil. Mit einer groß angelegten Initiative will man eine Abschaffung durchsetzen und damit "willkürlichen Erhöhungsexzessen" ein Ende bereiten.

Drastische Erhöhungen



Anstoß der Initiative sind die Erhöhungen der Hundesteuer, die vielerorts ohne jegliche Gegenleistung eingehoben werden. Aktuellstes Beispiel ist laut Tierfreunde Österreich die Steiermark, wo Hundehalter ab heuer um bis zu 1100% mehr zahlen müssen. Im Ort Gschaid bei Birkfeld zahlte man bisher EUR 5,- im Jahr, ab heuer sind es EUR 60,-. In Wien wurde die Hundesteuer erst letztes Jahr um über 65% erhöht, was wütende Proteste verursachte. Eine Studie der TIERFREUNDE ÖSTERREICH aus dem Jahr 2012 bestätigt diese Entwicklung: In 60% der zwanzig größten Gemeinden Österreichs wurde die Hundesteuer in den letzten Jahren sukzessiv angehoben.

Hundesteuer in nur 4 Ländern weltweit!



Zu Recht fragen sich Hundehalter, welche Gegenleistungen sie für ihr Geld erhalten. Zumal Österreich neben Namibia eines von lediglich vier Ländern weltweit (Deutschland, Schweiz) ist, das noch eine Hundesteuer einhebt. England, Frankreich, Italien, Spanien, Schweden und Dänemark haben die Hundesteuer - ein Relikt aus dem Mittelalter - längst abgeschafft. Aus Deutschland liegt dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte sowie dem Deutschen Verfassungsgerichtshof eine Klage gegen die Hundesteuer vor.

Aufruf zur Unterstützung



Hundebesitzer haben die "Schnauze" voll von den Erhöhungen. Die überwiegende Mehrheit wäre jedoch bereit, einen angemessenen Beitrag für artgerechte Rahmenbedingungen - wie z.B. ausreichend Freilaufmöglichkeiten - zu zahlen. Ziel der Initiative ist es daher, in einem ersten Schritt die derzeitige Hundesteuer (Hunde-Abgabe) abzuschaffen. Stattdessen soll eine adäquate und transparente "Hundegebühr" eingeführt werden, die die tatsächlichen Kosten, die Städten und Gemeinden durch Hunde entstehen, trägt. "Wir setzen diesen Schritt, weil Österreichs Hundehalter nicht länger bereit sind, ohne transparente Gegenleistungen immer mehr zu bezahlen", erklärt Dr. Erich Goschler, Vorstandsmitglied der TIERFREUNDE ÖSTERREICH.

Die TIEFREUNDE ÖSTERREICH rechnen mit über 100.000 Unterstützern für die Initiative. Diese können die Petition online unterschreiben.




Kommentare:

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Kommentare


Werner Schimmel am 06.02.2013

gute Aktion! Bravo

Sandra Gamperl am 06.02.2013

Super

Rene Bauer am 07.02.2013

Hallo, Ich habe einen Cavalier King Charles Spaniel zu Hause. Dies ist ja eine recht kleine Rasse. Zur zeit Zahle ich 14 Euro im Jahr. Dies ist für mich ok. Für was ich die 14 Euro zahle weiß ich nicht. Ich habe einen großen Grund wo sich mein Liebling austoben kann. Weiters hab ich meine eigenen Beutel für die Häufchen. Also meine Frage warum soll ich für meinen Hund 60 Euro zahlen??? Mfg Rene


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