Das Who is Who der Versicherungsbetrüger

Verfasst am 12.07.2012


Versicherungsbetrug ist kein Kavaliersdelikt. Trotzdem versuchen es einige Österreicher immer wieder. Das dies schwerwiegende Folgen von bis zu 10 Jahren Haft verursachen kann, lassen die meisten außer Acht. Wir von durchblicker.at haben für euch ein paar der skurrilsten Fälle zusammengetragen.

Starkes Baby

Österreichs stärkstes Baby
Da staunte ein Mitarbeiter einer österreichischen Versicherung nicht schlecht, als er vom wohl stärksten Baby der Welt erfuhr. So lag ihm ein Fall vor, in dem ein Dreijähriger mit seiner puren Manneskraft eine 300 Kilogramm schwere Harley Davidson umgeworfen hatte. Ihm waren die kleinen Geschöpfe aus dem Sandkasten zwar allgemein schon länger suspekt (wie zur Hölle kann ein so kleines Ding, so viele Windeln verbrauchen?), aber derartige Kraft traute er ihnen nun doch nicht zu. Der Schaden wurde entsprechend nicht ersetzt und die Eltern mussten weiter mit den Auswirkungen ihres Muskelprotz-Babys leben.

Diamonds Are A Girl's Best Friends
Stell dir vor, du bist in einer Notsituation. Dein letzter Job ist eine Ewigkeit her, der Anspruch auf Arbeitslosengeld läuft aus und du bist aus diesem Grund demnächst auf Notstandshilfe angewiesen. Es sieht also langsam ziemlich düster aus. Doch glücklicherweise hast du in der Ecke noch Schmuck in Wert von 40.000€ herumliegen (wer hat das nicht?) und 5.000€ in bar befinden sich auch noch im alten Sparschwein. Du hast nun die Wahl, mit den Wertgegenständen etwas Anzufangen und dich aus der Misere zu ziehen, oder du wartest in deiner schlecht gesicherten Wohnung ganz einfach ab. Irgendwas wird ja schon noch passieren.
Klingt ein wenig seltsam, oder? Aber genau das wollte eine Notstandsbezieherin einer Versicherung weismachen, nachdem bei ihr eingebrochen wurde, und gab eben jenes Vermögen als gestohlen an. Müßig zu erwähnen, dass der zu beanstandende Betrag am Ende zu Recht nicht ausgezahlt wurde.

„Oh, da ist es ja“
Beinahe jeder hat sich in einer fremden Umgebung früher oder später schon einmal verlaufen. Blöd nur, wenn man mit dem Auto unterwegs war und dieses eben nun nicht mehr findet. Wenn man sich nun aber zusätzlich gar nicht mehr sicher ist, ob man selbst am falschen Platz ist, oder vielleicht doch das Auto gestohlen wurde, kann so ein Irrtum schnell zum Versicherungsfall werden. Einen wirklich besonders schlechten Orientierungssinn muss aber ein Österreicher vor einiger Zeit gehabt haben. Denn als das Versicherungsunternehmen einen Privatdetektiv mit dem Fall beauftragte, brauchte er gar nicht lange suchen. Denn es stand seelenruhig direkt vor dem Haus des Versicherungsnehmers. Ob dieser aufgrund des Auffindens Jubelschreie ausstieß, oder sich vielleicht doch eher über die eigene Dummheit beim Betrugsversuch ärgerte, ist leider nicht übermittelt.


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