Studentenkredit


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Was ist ein Studentenkredit?

Ein Studentenkredit ist speziell auf die Bedürfnisse von Studierenden zugeschnitten. Wer einen Studentenkredit aufnimmt, bekommt in der Regel nicht die volle Kreditsumme auf einmal, sondern monatlich kleinere Teilbeträge. Das Geld dient als Unterstützung bei den Lebenserhaltungskosten und der Studentenkredit muss meist erst nach Studienende zurückgezahlt werden.

Wieso einen Studentenkredit aufnehmen?

Viele Studierende erhalten finanzielle Unterstützung von ihren Eltern oder gehen während ihrer Ausbildung Nebenjobs nach. Das Reicht aber nicht immer aus, um die laufenden Kosten während des Studiums abzudecken. Auch sind oft teure Anfangsinvestitionen, beispielsweise Einrichtungsgegenstände für die Studentenwohnung oder ein Laptop nötig.

Ein Studentenkredit bietet sich hierbei als alternative Finanzierung an, wenn andere Wege, beispielsweise die österreichische Studienbeihilfe oder ein Stipendium, nicht reichen oder nicht (mehr)gewährt werden. Das kann Studenten dabei helfen, sich voll und ganz auf das Studium zu konzentrieren.

Welche Vor- und Nachteile hat ein Studentenkredit?

Die Konditionen eines Studentenkredits sind für Hochschüler interessant gestaltet. Das liegt unter anderem an folgenden Vorteilen:

  • Ein Studentenkredit kann unabhängig vom Einkommen der Eltern, dem Studienfach oder dem eigenen Vermögen beantragt werden.

  • Jeder EU-Bürger zwischen 18 und 25 bzw. bis zu 30 Jahren hat das Anrecht auf diese Finanzierungsform, wenn er an einer akkreditierten Hochschule eingeschrieben ist.

  • Es sind auch niedrige Zinssätze ab 3% p.a. möglich.

  • Die Kreditlaufzeiten erstrecken sich zwischen 5 und 10 Jahren.

  • Die Gestaltungsmöglichkeiten, insbesondere was die Auszahlungssumme angeht, sind oft flexibel.

  • In der Regel beginnen Tilgung und Zinszahlungen des Kredits erst nach Ende des Studiums.

  • Der Kredit kann im Normalfall auch frühzeitig getilgt werden. Auch Sonderzahlungen sind nicht ausgeschlossen.

  • Ein offener Studentenkredit schließt die Inanspruchnahme weiterer Finanzierungsmöglichkeiten, beispielsweise der österreichischen Familienbeihilfe, nicht aus.

  • Die letztmalige Zahlung kann individuell vereinbart werden, jedoch spätestens nach 14 Semestern oder Ende des Erststudiums.

  • Das Aussetzen der Auszahlungen ist oft ohne Probleme möglich.

  • Im Idealfall kann ein Studentenkredit die laufenden Kosten bei monatlicher Auszahlung abdecken.

Dieser auf den ersten Blick sehr günstigen Situation stehen aber auch einige Nachteile gegenüber:

  • Für die Inanspruchnahme sind regelmäßige Studiennachweise, beispielsweise eine Immatrikulationsbescheinigung notwendig.

  • Wenn die nötigen Studien- oder Leistungsnachweise nicht erbracht werden, besteht seitens der Bank keine Leistungspflicht.

  • Der verspätete Beginn der Tilgung sowie der Zinszahlungen nach Studienende sind zwar bequem, stellen aber eine nicht unerhebliche finanzielle Belastung direkt nach Studienabschluss dar.

  • Ein Studentenkredit unterliegt einer Altersbeschränkung.

  • Langzeitstudenten haben oftmals keinen Anspruch auf einen Studentenkredit.

Welche Arten von Studentendarlehen gibt es?

Studentenkredite werden in der Regel in zwei Formen angeboten.

  • Monatliche Auszahlung mit verzögerter Rückzahlung
  • Ratenkredit mit günstigeren Konditionen (für Erstanschaffungen geeignet)

Die populärste Form ist jene einer monatlichen Auszahlung. Dies kann meist individuell vereinbart werden und beispielsweise wenige 100 Euro betragen. Die finanzielle Belastung durch Zinsen und Rückzahlungen wird an das Ende des Erststudiums verlegt, beginnt jedoch spätestens nach 14 Semestern.

Zwischen Kreditauszahlung und Rückzahlung kann auch eine Karenzphase liegen, in der der Kreditnehmer nur Zinsen, aber noch keine Tilgungsbeiträge bezahlt. Diese Art des Studentenkredits eignet sich gut um damit laufende Kosten zu decken. Dabei sollten Sie aber jedenfalls darauf achten, ob es sich um einen Fixzinskredit handelt oder die Zinssätze über die Laufzeit variabel angepasst werden.

Basisangebot Längere Tilgungsdauer Kürzere Karenzphase
18.000 Euro 18.000 Euro 18.000 Euro
4,08% p.a. 4,08%p.a. 4,08% p.a.
500 Euro über 3 Jahre 500 Euro über 3 Jahre 500 Euro über 3 Jahre
18 Monate 18 Monate 6 Monate
282 Euro über 6 Jahre 158 Euro über 12 Jahre 282 Euro über 6 Jahre
4.496 Euro 6.957 Euro 3.762 Euro
22.496 Euro 25.957 Euro 21.762 Euro

Beispielrechnung für Studentenkredite und die Auswirkungen bei Konditionsänderungen.

Alternativ bieten Banken Studentendarlehen als einfachen Ratenkredit an. Auch hier ist in der Regel eine Inskriptionsbestätigung einer akkreditierten Universität notwendig. Banken bieten Studenten meist günstigere Konditionen an. Das Darlehen verhält sich jedoch wie ein Ratenkredit, d.h., dass die Summe zu Beginn vollständig ausbezahlt und dann schrittweise beglichen wird. Daher ist dieser Kredit mehr oder minder ausschließlich für einmalige kostspielige Anschaffungen zu Beginn des Studiums geeignet.

Der Ratenkredit als Alternative zum Studentenkredit

Derzeit bieten nur sehr wenige Institute Studentenkredite an. Angebote, insbesondere mit verzögerter Rückzahlung, sind rar gesät. Geht es jedoch insbesondere um Erstanschaffungen wie einen Laptop oder das Zahlen teurer Studiengebühren, kann auch ein Ratenkredit mit längerer Laufzeit eine Alternative darstellen. Beachten Sie jedoch, dass hier Rückzahlungen meist bereits während des Studiums anfallen. Im breiten Ratenkreditvergleich auf durchblicker.at finden Sie mit nur wenigen Klicks einen passenden Anbieter für die gewünschte Kreditsumme und Laufzeit.

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